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MBCT BEI DEPRESSION ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG 14 | GESUNDHEIT URSACHEN DIE WURZELN DER DEPRESSION Anders als bei einem gebrochenen Arm kann man eine Depression meist nicht auf eine einzige Ursache oder einen einzigen Auslöser zurückführen. Es gibt einerseits Faktoren, die zu einer Veranlagung führen. Weiterhin gibt es aktuelle Auslöser, die bei Menschen mit dieser Veranlagung das Auftreten einer Depression bewirken können. Eine Depression kann nicht entweder neurobiologische oder psychosoziale Ursachen haben, sondern es muss immer auf beiden Seiten nach Ursachen gesucht und therapeutisch interveniert werden. WIE EIN SCHWARZES LOCH Rückfall in die Depression verhindern: Medizinische Leitlinien empfehlen eine achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie / Patient muss Ausdauer entwickeln Depressionen gehen mit einem hohen Rückfallrisiko von bis zu 80 Prozent einher. Um Rückfälle zu vermeiden, werden häufig Psychopharmaka eingesetzt. Viele Menschen jedoch wollen aus verschiedenen Gründen nach dem Abklingen der Beschwerden keine Pillen nehmen – sie vertragen sie nicht oder fürchten eine Abhängigkeit. Nun wird von einem Fachgremium neben anderen Therapien eine weitere Option empfohlen: Achtsamkeitsübungen in regelmäßigen Abständen. Die AG der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften hat für Patienten, die eine akute Depression durchlitten haben, die achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (Mindfulness-Based- Cognitive-Therapy, MBCT) als eine Rückfallprophylaxe in die medizinischen Leitlinien aufgenommen. Bereits im Jahr 2011 erschien eine dänische Studie, die die bisherigen Ergebnisse zu dem Thema analysierte. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass MBTC eine effektive Methode ist, um bei Patienten mit wiederkehrenden depressiven Episoden einen Rückfall zu verhindern. 2015 fanden britische Forscher heraus, dass die achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie einen Rückfall sogar ebenso gut verhindern kann wie Antidepressiva. Interessierte brauchen anfangs Anleitung durch erfahrene, speziell ausgebildete Fachkräfte. Deutschlandweit werden achtwöchige MBCT-Kurse angeboten, in denen die Übungen erlernt werden können. Doch trainieren muss schließlich jeder zu Hause selbst. Dafür müssen die Patienten eine Ausdauer aufbringen, die sie sich vielleicht (noch) nicht zutrauen. Das sollte allerdings kein Hinderungsgrund sein: „Die Therapeuten unterstützen im Kurs die Patienten darin, Ausdauer zu entwickeln,“ ermutigt Michalak. Ärzte sollten auf die Möglichkeit hinweisen. Eine Depression lässt sich nicht einfach ausradieren. Sie muss therapiert werden. Das Risiko eines Rückfalls beträgt bis zu 80 Prozent. © baranq / Adobe Stock Sein 50-jähriges Dienst- und Praxisjubiläum hat der Wissenschaftler Dr. Fred Huber, unter anderem verantwortlich für Pilotstudien zur integrativen Sonderpädagogik und evdidenzbasierter Psychotherapie, eben gefeiert. In seiner Privatpraxis in Karlsruhe-Stupferich will der Psychotherapeut mit der positiven Ausstrahlung noch lange für seine Patienten da sein. Nach Gymnasialzeit in Karlsruhe begann die berufliche Biografie von Fred Huber bei der Luftwaffe in Hamburg. In zwei Jahren machte er eine Offiziersausbildung, unterrichtete in der Bundeswehrschule als „Teacher Assistent“, entschied sich daraufhin zu einem PH-Studium in Karlsruhe in den Fächern Englisch und Sport und setzte dann, nach Lehrertätigkeit an der Lidellschule, als Staatsstipendiat an der PH Reutlingen/ Uni Tübingen noch ein Sonderpädagigik-Studium oben drauf. Die folgenden 15 Berufsjahre verbrachte Huber einerseits als Leiter einer privaten Heilpädagogisch Psychologischen Privatpraxis für Kinder und Jugendliche in Karlsruhe und gleichzeitig als Sonderpädagoge im Schuldienst des Stadt- und Landkreises Karlsruhe und Pforzheims, zwei Jahre auch als Schulleiter von Schloss Stutensee. Ab 1984 arbeitete Huber mit Kassenzulassung für Verhaltenstherapie im Delegationsverfahren, promovierte parallel in den USA zum „Doctor of Philosophy und Psychology“ und erhielt 1999 die Approbation als niedergelassener „Psychologischer Psychotherapeut“. Seit 2010 führt der Mitbegründer des Arbeitskreises „Aktion Humane Schule“ und Verfasser vieler bedeutender Studien, zwei davon in den Headquarters der US-Armee, seine „Privatpraxis für Evidenzbasierte Psychotherapie – Verhaltensmedizin – Supervision “. Seine Artikel und Fachbücher sind über die Homepage zugänglich. JaRo Viel Wissen, viel Erfahrung – im Dienst der Patienten Anzeige Privatpraxis für Evidenzbasierte Psychotherapie und Verhaltensmedizin Sonnenbergstraße Dr. Ph. D. Fred Huber 3 | 76228 Karlsruhe | �� 07 21/47 48 11 | E-Mail: psycho-doc@t-online.de | www.fred-huber.de


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