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KURIOSES ZU NIERENSTEINEN ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG SBYUMCPHTTOIPMPSE BEBHUACNHDTLIPUPNSG Heftiges Erbrechen Gesundheitsforum K L I N I K U M M I T T E L B A D E N DATUM ORT UHRZEIT VORTRAG REFERENT/IN 12 | GESUNDHEIT Rückenschmerzen Als Martin Luther so sehr unter Nierensteinen litt, dass er glaubte, sterben zu müssen, rettete ihn sein Trotz und ein rumpelnder Reisewagen. Heutzutage haben Forscher einen kuriosen Behandlungsansatz für Steinleiden untersucht, der ähnlich funktionieren könnte, wie die Fahrt mit dem wackelnden Wagen: Achterbahnfahren. Als Luther 1537 in dem thüringischen Städtchen Schmalkalden weilte, in dem der Schmalkaldische Bund, gegen die Religionspolitik des Kaisers tagte, litt er aufgrund einer Nierenkolik unter so schrecklichen Schmerzen, dass er sich dem Tod nahe glaubte. Tagelang staute sich sein Harn und keiner der anwesenden fürstlichen Leibärzte konnte ihm helfen. Doch im Angesicht seines Feindes wollte er nicht sterben. Also ließ er sich auf einen Wagen hieven und rumpelte gen Heimat. Die holprige Fahrt in dem ungefederten Wagen war eine Tortur. Doch genau das sollte ihn am Ende von seiner Pein erlösen, denn es ist überliefert, dass sich aufgrund des unsanften Geruckels der Nierenstein löste und abging. Luther überlebte. Bewegung hilft Laut „Internisten im Netz“ werden etwa vier von fünf Nierensteinen von allein mit dem Urin ausgeschieden. Zudem kann mechanisch Einfluss genommen werden. Um den Stein „zurecht zu rücken“ und das Ausscheiden zu erleichtern, hilft manchmal körperliche Bewegung wie Treppensteigen und Hüpfen. Luther konnte das nicht mehr, dafür war er zu krank. Ihm halfen die Erschütterungen des Reisewagens. Könnte Ähnliches nicht auch Patienten heutzutage helfen? Vielleicht. Immerhin haben amerikanische Forscher bereits nachgeforscht, ob Achterbahnfahren den Abgang von Nierensteinen fördert. Das mag zunächst verrückt klingen, hat aber offenbar bereits einigen Patienten geholfen. Berichte darüber hatten die Wissenschaftler auf die Idee gebracht, die Auswirkung des Achterbahnfahrens experimentell zu untersuchen. Sie bauten ein anatomisch korrektes Modell einer Niere, befüllten es mit Flüssigkeit, positionierten kleine Nierensteine darin, verstauten das Modell in einem Rucksack und machten sich auf in einen Vergnügungspark. Nach insgesamt zwanzig Fahrten in der Achterbahn kamen sie zu dem Schluss: Unabhängig von Größe und Position des Steins scheint eine rasante Fahrt den Steinabgang beschleunigen zu können. Starke VON LUTHER LERNEN Achterbahnfahren – kuriose Therapie von kleinen Nierensteinen Hohes Fieber Schmerzhaftes Urinieren Blut im Urin Ultraschall- Schockwellen spezielle Medikamente Behandlung durch Facharzt GEFÄHRLICHES STETHOSKOP & DUO CO. HYPERTONIE SCHÄDIGT NIERE Bluthochdruck zieht häufig Nierenschädigungen nach sich und umgekehrt lassen geschädigte Nieren den Blutdruck steigen. Routinemäßige Blutdruckmessungen sind daher aktiver Nierenschutz. Der Blutdruck sollte nach Möglichkeit unter 140/90 mm Hg liegen. Gerade für Nierenpatienten ist die Senkung des Hochdrucks eine wichtige Maßnahme, um das Fortschreiten der Erkrankung und damit die Dialysepflichtigkeit zu verzögern. In vielen Studien wurde nachgewiesen, dass bestimmte Hypertonie-Medikamente, die Hemmer des Renin-Angiotensin-Systems, auch einen über die Blutdrucksenkung hinausgehenden schützenden Effekt auf die Nierenfunktion ausüben. Sie gelten daher als Basistherapie und werden in schwierigen Situationen auch kombiniert eingesetzt. Fazit: Bluthochdruckpatienten sind eine Risikogruppe für Nierenversagen. © artitcom / Adobe Stock Klinikum Mittelbaden gGmbH · Dr.-Rumpf-Weg 7 76530 Baden-Baden · www.klinikum-mittelbaden.de 17.10.2017 Dienstag 25.10.2017 Mittwoch 26.10.2017 Donnerstag 27.10.2017 Freitag 02.11.2017 Donnerstag 16.11.2017 Donnerstag 21.11.2017 Dienstag 29.11.2017 Mittwoch 30.11.2017 Donnerstag 19.00 Uhr Cafeteria 1.UG 17.00 Uhr Konferenzraum 2. OG 19.00 Uhr Hörsaal EG 18.30 Uhr Saal 1 18.30 Uhr Saal 1 18.00 Uhr Schulungsraum 1.OG 19.00 Uhr Cafeteria 1.UG 17.00 Uhr Konferenzraum 2. OG 19.00 Uhr Hörsaal EG Chefarzt Prof. Dr. Lars Fischer Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Facharzt Dr. Gani Bytyqi Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Ltd. Arzt Dr. Marc Bientzle Ltd. Arzt Dr. Paul Hefner Zentrum für Sportmedizin Chefärztin Dr. Ursula Hiller Klinik für Schmerzmedizin Hansjürgen Schnurr, Kaufmännische Leitung Bernadette Merkel, Hospizleitung Hospiz Kafarnaum Oberarzt Lutz Timpe Klinik für Neurologie Prof. Dr. Wolfgang Küpker Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin Chefarzt Dr. Martin Ulrich Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Chefarzt Dr. Bernhard Kern Chefarzt Dr. Matthias Schley Klinik für Palliativmedizin KLINIK BÜHL Robert-Koch-Straße 70 77815 Bühl KLINIK RASTATT Engelstr. 39, 76437 Rastatt Anmeldung unter Tel.07222 389 2101 (8–12 Uhr) KLINIK BADEN-BADEN BALG Balger Str. 50 76532 Baden-Baden KLINIK EBERSTEINBURG Dr.-Rumpf-Weg 7 76530 Baden-Baden KLINIK EBERSTEINBURG Dr.-Rumpf-Weg 7 76530 Baden-Baden KLINIK FORBACH Friedrichstr. 17 76596 Forbach KLINIK BÜHL Robert-Koch-Straße 70 77815 Bühl KLINIK RASTATT Engelstr. 39, 76437 Rastatt Anmeldung unter Tel.07222 389 2101 (8–12 Uhr) KLINIK BADEN-BADEN BALG Balger Str. 50 76532 Baden-Baden MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DER SCHLÜSSELLOCHCHIRURGIE DIAGNOSTIK UND THERAPIE VON ENDDARMERKRANKUNGEN AKTUELLES AUS DER SPORTMEDIZIN WAS BEDEUTET SCHMERZMEDIZIN – MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN PALLIATIV- UND HOSPIZVERSORGUNG SCHLAGANFALL ENDOMETRIOSE – EINE ERKRANKUNG MIT VIELEN ASPEKTEN SAURES AUFSTOSSEN – WAS KANN HELFEN? PALLIATIVMEDIZIN – LEBEN IN WÜRDE BIS ZULETZT


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