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2 BADEN-MARATHON ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG Der Karlsruher „Marathon-Mann“ Seit 20 Jahren prägt Chef-Organisator Fried-Jürgen Bachl das Großereignis maßgeblich mit Begleitet(e) den Baden-Marathon durch viele Höhen und Tiefen: Fried-Jürgen Bachl. Foto: kdm AUS DEM INHALT IMPRESSUM 12 Zugläufer müssen eine gute innere Uhr haben 14 Praktische Ratschläge für einen optimalen Lauf 15 Immer weiter: Zwei Veteranen des Baden-Marathons 7 Bürgermeister Stapf spricht über Krisen und Hürden 8 Hier geht’s lang: Die Strecke mit den Tanzpunkten 10 Im Gespräch mit Peter Röll, Planer der Marathonstrecke 3 Beim Hauptsponsor genießt sportliche Fitness Priorität 4 Alle wichtigen Informationen auf einen Blick 6 Der Tanzmarathon bringt nicht nur Tänzer in Bewegung Fiducia GAD Baden-Marathon – Eine Verlagsbeilage der Badischen Neuesten Nachrichten vom 14. September 2017. Redaktion: Martha Steinfeld Anzeigenleitung: Ulf Spannagel Titel: Ralf Hildenbrand Für Fried-Jürgen Bachl ist der 35. Fiducia & GAD Baden-Marathon durchaus ein besonderer Marathon. 20 Jahre leitet er nun als Geschäftsführer die „Karlsruher Marathon-Geschäfte“. Maßgeblich hat er als Chef-Organisator die vielbeinige Großveranstaltung mitgeprägt. Über seine 20 Jahre, Erinnerungen, Veränderungen und Neuerungen, unterhielten sich die BNN mit dem „Karlsruher Marathon-Mann“, der auch selbst ein begeisterter Läufer ist. 1998 übernahm er die Organisation der Veranstaltung, die damals noch den Namen „Karlsruher Stadtmarathon“ trug. Organisationsunterlagen habe es damals so gut wie keine gegeben, erinnert er sich. Auch die Zahl der ehrenamtlichen Helfer sei recht überschaubar gewesen. Die erste große Neuerung gab es im gleichen Jahr: die Einführung der Chip-Zeitmessung. 1999 wurde der Lauf in Baden-Marathon umbenannt. Nebenbei: Der Baden Marathon ist nach dem Berlin-Marathon die zweitälteste ununterbrochen ausgetragene City-Marathon-Laufveranstaltung. „2000 haben wir es sogar ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft – mit Marathonmarschmusik.“ 67 Musiker legten in acht Stunden die Marathonstrecke zurück. 2001, berichtet Bachl weiter, gab es gleich mehrere Premieren: Laufen mit Herz, den Mini-Marathon und die 1. Deutsche Feuerwehrmeisterschaften. Überdies, und das galt ebenso für die Vor- und Folgejahre, stieg die Anzahl der Teilnehmer von Jahr zu Jahr an. 2002 machte der Baden-Marathon abermals Schlagzeilen. Eine Premiere der besonderen Art feierte der Business- Team-Marathon. „Es handelte sich damals um eine exklusive Business-Veranstaltung – mit Catering und Rahmenprogramm für vier Personen und das bei einem Startgeld in Höhe von 700 Euro und noch mal 100 Euro als Spende.“ 2003 folgte mit dem Walking eine weitere Premiere. Neu entwickelt wurde zudem die Marathonstrecke unter Ein- 2010 feierten die Marathonengel ihre „Laufgeburt“. Zwei Jahre nach dem „30.“ 2012 traf die Schließung der Europahalle – gültig bis zum heutigen Tag – die Veranstaltung richtig heftig. „Außerdem haben wir Preisgelder für Sieger abgeschafft.“ 2016 folgte der Umzug an die Messe Karlsruhe. „Und wir starteten erstmals den Inklusionslauf.“ Wie geht’s weiter? „Wenn wir das bisherige Niveau halten können, wäre das schon gut“, sagt Bachl. Einfach werde das freilich nicht. In diesem Zusammenhang erwähnt er Entwicklungen wie: Konkurrenz im Bereich des Sponsorings, stagnierendes ehrenamtliches Engagement, allgemein rückläufige Zahlen beim Marathon, ein Verein, der an seine Grenzen stoße, und nicht zu vergessen ein immer größerer organisatorischer Aufwand durch immer mehr Auflagen. Klaus Müller beziehung der Innenstadt. Und es gab eine Erfindung: „Die Marathonschleuse“, so Bachl. Die Schleuse, inzwischen bundesweit übernommen, sorgt dafür, dass der öffentliche Verkehr aufrechterhalten werden kann und gleichzeitig die Läufer nicht ausgebremst werden. 2005 wird die Fiducia neuer Hauptsponsor des Marathons. Zwei Jahre später folgt der bislang teilnehmerstärkste Lauf – 8 949 Finisher und rund 1 500 Teilnehmer beim Mini-Marathon. Auch 2009, wenngleich die Teilnehmerzahl von 2007 nicht getoppt werden konnte, war aus Bachls Sicht ein besonderes Jahr. Das Beiertheimer Stadion, heute Carl-Kaufmann-Stadion, wurde Zieleinlauf. Premiere feierte der 1. Karlsruher Tanzmarathon, inzwischen fester Bestandteil. Obendrein stellte Joel Kiptoo (Kenia) mit 2:09,07 Stunden einen bis heute gültigen Streckenrekord auf. Auf die Plätze, fertig, los! DerBaden-Marathonbringtdas Lauffieber in die Fächerstadt Es ist soweit! Am Sonntag fällt an der Messe Karlsruhe der Startschuss für den 35. Fiducia & GAD Baden-Marathon. Ein emotionaler Moment, dem die Organisatoren, Sponsoren und anderen Macher der Laufveranstaltung mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Schon im nächsten Jahr zieht der weit über die Region hinaus bekannte Baden-Marathon nach zwei Jahren am modernen Standort in Rheinstetten ins citynahe Beiertheimer Carl-Kaufmann Stadion zurück. Was einige noch immer nicht wissen: Das sportliche Großereignis besteht nicht nur aus spannenden Läufen (in diesem Jahr unter anderem erstmals dem Drittelmarathon). Die Besucher erwartet darüber hinaus der Sparkassen-Minimarathon, eine Marathonmesse, Tanzworkshops und auch der inzwischen zur Institution gewordene Tanzmarathon. Martha Steinfeld Foto: MK


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