Page 6

BNNSON_170715_Fest_Magazin_220

6 FEST-MAGAZIN ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG „Die Frage ist: Für wen ist das schräg?“ ER BUCHT DIE TOP-ACTS: Holger Jan Schmidt über die Zusammenstellung des Hauptbühnen-Programms SWR3 BRINGT DAS FEST INS R ADIO UND INS N ETZ . VIE L SPA SS! SWR3. DE SW R 3 M O D E R AT O R I N DA N I E L A H I L P P sonst-und-Draußen-Festival „Rheinkultur“, das jährlich zwischen 150 000 und 200 000 Besucher (an nur einem Festivaltag!) verzeichnete, viel Erfahrung darin gesammelt hat, nationale und internationale Top- Acts zu günstigen Gagenkonditionen �� Wer spielt wann auf der Hauptbühne – das ist die Frage, die alljährlich wohl die meisten „Fest“-Gänger umtreibt. Der Mann, der dafür zuständig ist, heißt Holger Jan Schmidt, ist 45 Jahre alt und lebt in Bonn, wo er beim bis 2011 existierenden Umwaren. Da bekommt man schon ein Gespür dafür, wann es mal etwas rockiger werden kann wie am Freitag, ober etwas ruhiger und familientauglicher wie am Sonntag. �� Wie ruhig darf’s denn werden? Der Abschluss mit „Element of Crime“ im vergangenen Jahr stieß ja auf ein geteiltes Echo… Schmidt: Es gibt immer Verpflichtungen, die mit dem Zeitpunkt der Buchung, der Popularität und der Geschichte einer Band zu tun haben. Hier hat eine seit langem aktive, sehr etablierte Band eben nach einer absoluten Newcomer-Formation gespielt, nämlich „Milky Chance“. Die Erfahrung lehrt einen, dass es in dieser konkreten Situation anders herum vielleicht besser gewesen wäre. für einen Auftritt zu gewinnen. Nun hat er zum fünften Mal das „Fest“-Hauptprogramm zusammengestellt und spricht im Interview mit dem „Fest-Magazin“ über seine Arbeit. �� Wann geht es eigentlich los mit der Jahresplanung? Ist nach dem Fest da gleich schon wieder vor dem Fest? Schmidt: Nein – schon vor dem Fest ist vor dem Fest. Ich habe schon jetzt Kontakt mit potenziellen Bands für 2018 und spreche mit dem Team darüber, wer infrage kommt. Die ganze Branche plant so früh. Mitte 2017 wird besprochen, was 2018 geplant ist: welche Platten rauskommen, welche Tourneen anstehen, welches Festival welche Bands will. AUCH GLÜCK MUSS SEIN �� Bei bekannten Acts leuchtet das ein, aber wie lassen sich so lange im Voraus neue Künstler einschätzen? Etwa Max Giesinger, der vergangenes Jahr bei seinem Auftritt ganz oben in den Charts war und so für den wohl vollsten „Fest“-Nachmittag der Geschichte sorgte? Schmidt: Da muss man auch Glück haben. Im Vorjahr mit Joris war es ähnlich, und Leslie Clio auf dem gleichen Programmplatz im Vorjahr stand auch vor einem Karrieresprung. Man muss einfach schauen, ob ein Künstler „passt“. �� Was bedeutet das? Schmidt: Wir haben nie Kriterien differenziert aufgeschrieben. Aber ich kenne „Das Fest“ schon lange. Ich habe es 1998 zum ersten Mal erlebt und habe eine lange freundschaftliche Beziehung mit den Machern, die auch dazu geführt hat, dass ich jetzt seit fünf Jahren das Booking für die Hauptbühne mache. Wir haben uns immer ausgetauscht, da „Das Fest“ und die „Rheinkultur“ die größten eintrittsfreien Festivals GLÜCKSMOMENT: Max Giesinger setzte 2016 neue Rekorde. Foto: Klaus Sahm Drei Jahre umworben: Amy Macdonald spielt am Sonntag. Foto: pr


BNNSON_170715_Fest_Magazin_220
To see the actual publication please follow the link above