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4 FEST-MAGAZIN ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG „Schuhe sind im Tourbus ein No-Go“ BARFUSS UM DIE WELT: Die bayerische Ausnahme-Kapelle „LaBrassBanda“ war auch schon in Japan Stefan Dettl, Trompeter und Sänger, und Posaunist Manuel Winbeck gaben den BNN ein Interview. �� Eure Konzerte sind für Euer Publikum immer eine große Party. Manchmal sieht es auch auf der Bühne sehr danach aus – �� Die Mischung aus Blasmusik und Groove ist schon ein Trend beim „Fest“, und mit „LaBrassBanda“ kommen jetzt die Miterfinder dieses Sounds auf die Hauptbühne (Sonntag, 19.15 Uhr). 2017 blickt die Band auf ihr zehnjähriges Bestehen zurück. WWW.HANDWERK.DE WWW.HWK-KARLSRUHE.DE Das ganze Leben warten, bis der eigene Beruf anfängt zu rocken? Besser vorher die Welt des Ausprobierens entdecken. Besucht unser FESTzelt. dort eine schöne Zeit haben können, ohne ausgelacht zu werden. �� Vor kurzem habt ihr euren zehnten Geburtstag gefeiert und seid rund um den Globus getourt. Wie kam Eure Musik in Japan oder Vietnam an? Winbeck: In Japan war es total lustig! Die Japaner haben am Anfang ganz große Augen bekommen, aber waren total verhalten. In ihrer Kultur ist es nicht so üblich, aus sich herauszugehen. Aber gleichzeitig haben sie eine starke Karaoke-Mitmach-Kultur. Es war ganz skurril, weil sie sich zuerst fast gar nicht gerührt haben, aber sobald man auf der Bühne etwas vorgemacht hat, waren sie sofort Feuer und Flamme. Ein sehr schönes Erlebnis. �� Was ist das Nervigste, wenn man monatelang auf Tour ist und aus dem Koffer lebt? Dettl: Wir haben überhaupt keinen Koffer (lacht). Das hat sich die vergangenen Jahre so eingespielt, dass man mit Trompete, Lederhose und barfuß eine tolle Zeit haben kann. Dieser Minimalismus ist praktisch und täuscht das, ist so ein Auftritt doch auch Arbeit? Dettl: Das ist alles gestellt, wir sind immer stocknüchtern und spielen unser Programm ganz professionell runter (lacht). Nein, bei unserer Musik ginge das gar nicht. Wenn wir keinen Spaß hätten, würden die Leute das sofort merken. Dadurch, dass wir keine Gitarre und kein Keyboard haben, gibt es in unseren Stücken auch keine Ruhephasen. Entweder man spielt richtig oder man lässt es gleich. Die Konzertbesucher freuen sich immer schon im Voraus, aber auch wir fragen uns vor dem Konzert: Wann geht es endlich los? Die kindliche Freude ist bei der ganzen Band vorhanden und wir sind froh, dass es so ist. �� Viele eurer Stücke sind echt witzig. Gibt es auch ein ernstes Thema, über das Ihr gerne mal einen Song machen würdet? Dettl: Ich glaube, dass eine bayerische Band so ist, wie sie ist, und auf der ganzen Welt spielen darf und nett empfangen wird – das ist schon ein sehr ernstes Thema an sich. Dass wir wirklich ins Ausland gehen und ABROCKEN MIT BLECH: „LaBrassBanda“ sind begehrt bei Festivals. Foto: Markota Burschikose Bayern: Die Band um Stefan Dettl (vorne). Foto: pr


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