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ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG FEST-MAGAZIN 17 „Viel cooler geht es eigentlich nicht“ BADISCHE WELTENBUMMLER: Die Freiburger Band Äl Jawala freut sich auf ihren „Night Club“-Auftritt SOMMERFESTIVAL DES TOLLHAUS KARLSRUHE 15.07. SCOTT BRADLEE'S POSTMODERN JUKEBOX 16.07. 15 UHR - NICHT NUR FÜR KIDS MAMI + DIE PAPPERLAPAPIS www.zeltival.de 16.07. BABYLON CIRCUS 17.07. LATIN POWER DOUBLE NIGHT PANTEÓN ROCOCÓ + TXARANGO 18.07. YOUSSOU N'DOUR 19.07. JOHN SCOFIELD ÜBERJAM BAND 20.07. MAX UTHOFF 25.07. ZELTIVAL TOP 10 DELGRES 26.07. KENNY WAYNE SHEPHERD 27.07. ELECTRO DELUXE 28.07. MIGHTY OAKS 29.07. THE UKULELE ORCHESTRA OF GREAT BRITAIN 30.07. NILS LANDGREN FUNK UNIT 31.07. ZELTIVAL TOP 10 BLICK BASSY 01.08. ABDULLAH IBRAHIM & EKAYA 02.08. DIE HÖCHSTE EISENBAHN 03.08. LUCKY CHOPS 04.08. JASPER VAN'T HOF'S PILI PILI 05.+06.08. JEW 15 UHR - NICHT NUR FÜR KIDS RACE HORSE COMPANY „AROUND“ 05.08. ALTERNATIVE LOVE + COUNTRY DOUBLE LAMBCHOP + GET WELL SOON 06.08. GLOBAL GROOVE + ROCK FANDANGO FINALE NUBIYAN TWIST + FUEL FANDANGO �� Ihr musiziert bereits seit 17 Jahren zusammen. Wie entstand die Band? Stefanie: Wir kommen alle aus dem Raum Freiburg. Anfangs haben wir uns mit vielen anderen Musikern getroffen und frei zusammen gespielt. In diesem ersten halben Jahr haben wir uns kennengelernt und angefangen, als Band zu arbeiten, Stücke zu schreiben, die ersten Konzerte zu geben. Von Beginn an waren wir mit unserer Musik sehr viel am Reisen, haben europaweit Straßenmusik gemacht – Land auf, Land ab. Markus (39, Keyboard und Perkussion): Wenn wir neben der Tour Zeit haben, machen wir das hin und wieder immer noch gerne. Es macht Spaß, und da erreichen wir ein anderes Publikum als in den Konzerten. �� Was soll euer neues Album „Hypnophonic“ aussagen? Stefanie: Der Titel steht dafür, in verschiedene Richtungen zu gehen, für verschiedene Stiles und Kulturen. Wir haben in diesem Kontext ganz unterschiedliche Gastsänger mit auf das Album genommen: Flo Mega aus Bremen, Bayan Faroun aus Jerusalem oder auch Mamoudou Doumbaye aus Guinea. Es ist ein globaler Mix von Leuten, die am Entstehungsprozess mitgewirkt haben. Daniel (36, Schlagzeug und Didgeridoo): Zudem haben wir zum ersten Mal ein Album selbst produziert. Wir konnten uns ein Jahr Zeit lassen, um ins Detail zu gehen, bei der Frage „Was macht uns aus?“. �� Was hat euch zu diesem Schritt bewogen? Krischan: Unser wunderbarer Proberaum. Seit die Vermieterin die Tapeten abgerissen hat, haben wir dort eine Weinkeller-Sandstein-Wand. Da klingt die Musik so gut, dass wir gesagt haben, das müssen wir nutzen. �� Wie würdet ihr euren Musikstil beschreiben? Benjamin (33, Bass und Gitarre): Als Balkan-Big-Beats, die beeinflusst �� Saxofon-Klänge, ein bisschen Didgeridoo garniert mit frischen Balkan- Melodien und elektronischen Bässen: Rasch vibriert das Tanzbein innerhalb der ersten Takte. So klingt der Sound von Äl Jawala. Nicht leicht einzuordnen ist der Genre-Mix der im Jahr 2000 gegründeten Band aus Freiburg. Nach einem Wechsel in der Besetzung ist die ehemals deutsch-französische Kooperation Geschichte. Die Vielfalt verschiedener Kulturen beeinflusst ihre Musik jedoch weiter. „Hypnophonic“ heißt das neue Album und folgt der Bedeutung mit Gastsängern aus der ganzen Welt. Den Mount Klotz wollen sie beim „Night Club“ am Samstag, 22. Juli, um 23 Uhr von der Hauptbühne aus „tranceartig“ zum Hüpfen bringen. �� Freut ihr euch darauf, bei „Das Fest“ zu spielen? Krischan (37, Altsaxofon): Wir haben damals alle gemeinsam „Seeed“ dort gehört. Das war ein tolles Erlebnis. Diese geniale große Wiese, auf der man die Musik genießen kann. Außerdem haben wir eine tolle Beziehung zu Karlsruhe. Nach anfänglichen Jahren, in denen wir dort fast jede Woche Straßenmusik gemacht und gekämpft haben, überhaupt in Clubs zu kommen, haben wir es irgendwann ins Café „Radio Oriente“ (heute „Monk Bar“, Anm. der Redaktion) geschafft. Nachdem der Laden beinahe geplatzt ist, hat uns sofort das Tollhaus übernommen. Jetzt freuen wir uns natürlich, es sogar bis auf „Das Fest“ geschafft zu haben. Viel cooler geht es eigentlich nicht. �� Welche Bedeutung steckt hinter eurem Bandnamen? Stefanie (40, Saxofon und Gesang): „Äl Jawala“ kommt aus dem Arabischen und bedeutet so viel wie Wanderer, Nomaden, Leute, die unterwegs sind. Er ist in den ersten Jahren unserer Bandgeschichte entstanden. Wir wollten, dass unser Name ebendiese Bedeutung von „In Bewegung bleiben“ hat. Hast du einen Lieblingssong, den du besonders gerne auf der Bühne singst? Stefanie: Ich mag „Satellite“ am liebsten und liebe die Message. Das Lied ist sinnbildlich für die heutige Zeit: Dieser einsam durch das All schwebende Satellit, der die ganze Zeit vor sich hin piept und eigentlich nur Anschluss und Begegnung sucht �� Welche Erwartungen habt ihr an „Das Fest“? Daniel: Dass die ganze Zuschauermenge hopst, wie bei unseren sonstigen Konzerten auch. Auf der Bühne macht es immer Spaß, wenn das ganze Publikum mitmacht. Janina Keller Den Beitrag gibt es auch mit einem Video vom Interview im Internet: https://bnn.de/113300 sind von elektronischer Tanzmusik auf der einen und traditionellen Balkanmelodien sowie Reggae auf der anderen Seite. Stefanie: In den vergangenen 15 Jahren haben wir zudem ausschließlich als instrumentale Band agiert, die nur punktuell Sänger dabei hatte. Seit dem neuen Album ist das jetzt anders. Wenn wir das Ganze live spielen, übernehme ich erstmals auch Gesangsparts, die ursprünglich von den verschiedenen Gastkünstlern gesungen wurden. �� Ist das eine Herausforderung für dich? Stefanie: Ja natürlich. Wenn ich nicht spiele, dann singe ich, wenn ich nicht singe, dann spreche ich und während ich das tue, springe ich meistens noch die ganze Zeit. GESCHMACK AM TOUREN: Äl Jawala haben europaweit Straßenmusik gemacht. Foto: pr


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