Page 15

BNNSON_170715_Fest_Magazin_220

ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG 15 PRAKTISCH: Die Festivaltonne mit Einwurf ist Teil des Erfolgs. Foto: Weiss Im Einklang mit der Natur UMWELTSCHUTZ: Die Nachhaltigkeit hat beim Fest hohen Stellenwert / Restmüll um zehn Tonnen reduziert Orientierung geben. Toleranz leben. Innovation fördern. www.stja.de Stadtjugendausschuss e. V. Karlsruhe www.hob-design.de und Geschirr trägt mit zur Müllreduktion bei. Weitere Maßnahmen machen das Fest noch nachhaltiger. So ist beispielsweise das Verteilen von Flyern auf dem Gelände verboten. Der Strom kommt von den Stadtwerken Karlsruhe und kommt nun seit mehreren Jahren zu 100 Prozent aus Wasserkraftanlagen, ohne dass Kohlendioxidemissionen entstehen. „Auf dem Gelände selber versuchen wir so gut es geht, auf mobile Stromerzeugung zu verzichten“, erklärt Wahl. Dieselaggregate seien zwar nicht immer zu verhindern, brächten allerdings auch Lärm und vor allem Abgase mit sich. Solaranlagen lieferten noch nicht genügend Power und Hybrid-Systeme zur Versorgung von Kühlgeräten oder anderem Equipment fehlte noch die Praxistauglichkeit, so der Fest-Macher. Die Besucher selber allerdings tragen auch viel zum Umweltschutz auf dem Fest bei. So lässt sich die Anreise umweltfreundlich per Fahrrad gestalten – seit 2015 gibt es ausgewiesene Fahrradstellplätze für Besucher. Und der Karlsruher Verkehrsverbund hat zum Fest Sonderbahnen und eine engere Taktung eingerichtet. Für die Fest-Mitarbeiter gibt es eine eigene Fibel, in der die Maßnahmen und Anweisungen zum Umweltschutz auf dem Festival notiert sind. Von den Erfahrungen auf dem Fest profitiert die ganze Stadt, wie Sebastian Wahl betont: „Uns ist es wichtig, erfolgreiche Konzepte vom Fest auch auf andere Veranstaltungen der Karlsruher Event Gesellschaft zu übertragen – zum Beispiel bei den Schlosslichtspielen.“ KIT-Studenten haben übrigens einen recht schmackhaften Weg gefunden, die Umwelt zu schützen. Von Ihnen entwickelte Zuckertütchen sollen erstmals auf dem Klassik-Frühstück eingesetzt werden. Der Clou der Entwicklung: Die Tütchen bestehen aus dünnem Schokoladenteig, der praktischerweise mitverspeist werden kann. kel �� Wer eine Party feiert, weiß genau: Am Morgen danach gilt es, die Überreste der schönen Stunden zu entsorgen, seien es Plastikbecher, Dosen, Chipstüten oder Servietten. Nicht unähnlich ist die Herausforderung, der sich die Fest-Macher Jahr für Jahr stellen. Die über 200 000 Besucher in der Günther-Klotz-Anlage hinterlassen Müll in nicht unerheblicher Menge. Und trotzdem wird das Fest seit 2009 jährlich mit dem „Green ’n‘ Clean Award“ der europäischen Festival Gesellschaft Yourope ausgezeichnet. Denn die Fest-Organisatoren legen großen Wert auf die Umwelt. „WIR SIND STOLZ AUF DIE MÜLLREDUZIERUNG“ Sebastian Wahl, Projektleiter bei „Das Fest“, betont das: „Wir sind schon stolz darauf, dass wir beispielsweise die Restmüllmenge erheblich reduzieren konnten.“ Sind beim Fest 2013 noch 24,89 Tonnen Restmüll angefallen, sank dieser Wert im vergangenen Jahr auf 14,43 Tonnen, die Menge des Wertstoffmülls stieg dagegen von 1,32 auf 7,48 Tonnen Speisereste wurden im Lauf der vergangenen zwei Jahre von 1,97 Tonnen auf 980 Kilogramm reduziert werden. Diese Zahlen sprechen für den Erfolg der konsequent umgesetzten Mülltrennung. So habe man vor drei Jahren beispielsweise die Festivaltonne eingeführt, bei der Fest- Besucher nicht mehr den Deckel heben müssen, sondern den Müll bequem durch eine Öffnung der 240-Liter fassenden Tonne werfen können. Insgesamt 400 von ihnen sind auf dem Gelände verteilt. „In diesem Jahr kommt eigens für die Gastronomie noch eine Tonne hinzu, in der das gebrauchte Fett gesammelt wird,“ sagt Wahl. Sogenannte Gastrosupervisoren unterstützen die Essensanbieter bei der Einhaltung der Auflagen. Das Pfandsystem auf Becher, Flaschen Konsequent wird auch bei den Essensanbietern auf den Umweltschutz geachtet. Geschirr und Besteck ist recycle- oder wiederverwendbar. Foto: Hora


BNNSON_170715_Fest_Magazin_220
To see the actual publication please follow the link above