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13 Immer wieder blitzt es auf in den Kollektionen, setzen blanke Gold- und Silberfarben leuchtende Akzente. Besonders prächtig wirkt polierter Schmuck, wenn er in der Naturfarbe des Goldes, sattem Gelb nämlich, gearbeitet ist. Und damit sei eine weitere, schon des Öfteren genannte Beobachtung erwähnt: Gelbgold, eigentlich nie weg, macht sich in den Schaufenstern der Juweliere stark. MIT ECKEN UND KANTEN �� Geometrische Formen gefallen als willkommener Kontrast zur weichen Welle. Vor allem das Dreieck zeigt Kante. Freunde klarer Linien fanden zu jeder Zeit Schmuckstücke mit puristischem Charakter innerhalb der Vielfalt des Angebots. Wie in diesem Jahr zu beobachten ist, widmen sich wieder mehr Designer der reinen geometrischen Form – eine deutliche Gegenbewegung zur organischen Weichheit im Schmuck. Vor allem Dreiecke gefallen, als Elemente bei Anhängern und Ohrschmuck zum Beispiel. Auch Fünfecke und Quadrate fallen ins Auge, ebenso die räumliche Ausdehnung der Geometrie ins Körperliche, also zu flachen Quadern, Kugelausschnitten und ähnlichem. Wie viel Spannung entsteht, Erbprinzenstraße 24 �� 76133 Karlsruhe in champagnerfarbenen und blauen Nuancen. Memoireringe mit großen Steinen erinnern an die ursprüngliche Idee, jedes Ereignis im Leben mit einem neuen zusätzlichen Stein im Ring zu dokumentieren. Rundum mit Steinen ausgefasst sind auch die Tennisarmbänder oder „Rivière“-Bänder, die auf der Wunschliste vieler Frauen ganz oben stehen. Wieder entdeckt: Feine Einrahmungen aus Brillanten beim Farbsteinschmuck. EIN TRAUMPAAR: WEISS UND ROSÉ �� Trendige Farbspiele bei Edelmetallen beleben die Schmuckszene. Hochglanzpolierte Oberflächen kommen wieder. Als Verliebte grüßen: Roségold und Weißgold, die als Paar einfach nicht voneinander lassen wollen. Auch in Kombination mit Silber und Edelstahl schimmert Roségold wie frisch errötet und natürlich findet sich die trendige Paarung auch bei modischen Schmuckkollektionen mit entsprechender Beschichtung in Goldfarben. Durch mattierte oder gebürstete Oberflächen und vielfältige Strukturen entsteht zusätzliche Spannung – wenngleich sich ein Comeback der hochglanzpolierten Schmuckstücke anzubahnen scheint. FUNKTIONELLE DETAILS ERHÖHEN NUTZWERT �� Schmuck mit Mehrwert: Wenn praktische Elemente Freude machen. Praktische Verschlüsse am Collier, Armbänder oder Reifen, die locker mit einer Hand an- und wieder abgelegt werden können: Frauen schätzen diese Details, die von immer mehr Herstellern als „Zugabe“ geliefert werden. Die Systeme sind ganz unterschiedlich, der Effekt in der Regel überzeugend. Ringe mit flexiblen Gliedern, die locker über den Finger gestreift werden, auch wenn dieser zum Beispiel bei Hitze etwas dicker als gewöhnlich ist. Oder nach unten offene Ringe, die ebenso das gewisse Maß an Spielraum bieten, das die Trägerin schätzt. Anhänger, die man ans Collier oder den Reif stecken und wieder abnehmen kann. Ohrstecker, die sich durch ein schmuckes Zusatzelement ganz einfach verlängern und „ausgehfein“ gestalten lassen. Solche funktionellen Details erhöhen natürlich den Nutzwert der Schmuckstücke. Grundsätzlich gilt: Der Trend geht zu immer mehr Flexibilität und damit auch Individualität beim Schmuck! Quelle: Bundesverband Schmuck + Uhren wenn Geometrie in Bewegung kommt, wird von einigen Herstellern demonstriert. OHRSCHMUCK MIT „WOW“-EFFEKT �� Kleine Ohrsteckerchen sind hübsch und praktisch, aber derzeit sind echte Hingucker gefragt: Ohrschmuck von S bis XXL. Es darf gerne etwas mehr sein! In diesem Jahr wollen Frauen echt was aufs Ohr: Stecker, Hänger oder Haken mit dem gewissen Etwas. Leuchtende Farbsteine, die unter dem Ohr baumeln, „läuten“ den Sommer ein, schimmernde Perlen schmeichelnd den Teint. Zu den „Immernoch“ Trends gehören Kreolen, in „small“ für jede Frau ein „Must“, in „big“ ein starkes Statement, das manchmal etwas Mut erfordert. Wie auch das Tragen von Earcuffs, die das ganze Ohr einrahmen und vor allem im Modeschmuck-Bereich gefragt sind. Double Face-Modelle, die Ohrstecker mit einem Element an jedem Ende, haben sich etabliert und zählen 2017 zu den Siegern in Sachen Trend. Auch Chandeliers und lange Ohrhänger melden sich zurück, ein bisschen Hippie, ein bisschen Avantgarde und je länger, je lieber. Solo-Auftritt Perlen: Weniger ist mehr! Jede einzelne ist ein Kunstwerk für sich! Perlen üben sich in dieser Saison (auch) als Solisten oder präsentieren sich im „Duett“ oder „Trio“. Zum Beispiel bei attraktiven Perlringen, deren Gestalter ein einst beliebtes Thema wiederentdeckt haben: Einzelne Perlen werden von einem Ring aus Brillanten oder Farbsteinen eingerahmt, der deren zarten Schimmer perfekt zur Geltung bringt. Auch zwei oder drei Perlen schmücken Ringe oder treffen sich als zierliche Anhänger am Collier, am Ohr, beim Armschmuck. Einzelne Perlen, weiß oder farbig, an einer zarten Kette, nicht selten begleitet von Miniatur-Goldstückchen oder Figuren wirken verspielt und feminin. Jede einzelne Perle, ob weiß oder farbig, ist ein Kunstwerk. Foto: INHORGENTA


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