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16 Besser hören – besser sehen ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG Wie gut hört Deutschland? Neue Zahlen zum Hörvermögen / Lärmbelastung schon in jungen Jahren Hört Hört sich sich gut gut an und keiner sieht’s. iffland.hören. verbindet kosmetisch schöne mit technisch perfekten Hörlösungen. Vertrauen Sie auf 60 Jahre Erfahrung und testen Sie die neuesten Hörsysteme einfach selbst – kostenfrei und unverbindlich. Für mehr Lebensqualität. Kleinste Systeme, bester Service. Fordern sie unser kostenloses Infopaket an. raumkontakt �������������������������� ���� ���������� ���������� Filiale Karlsruhe Mitte Kaiserstraße 68 Fon 07 21 - 38 85 00 ka-mitte@iffland-hoeren.de Filiale Karlsruhe Oststadt Georg-Friedrich-Straße 18 Fon 07 21 - 6 27 58 08 ka-oststadt@iffland-hoeren.de Filiale Karlsruhe-Rüppurr Lange Straße 3 Fon 07 21 - 1 83 37 95 ka-rueppurr@iffland-hoeren.de ������������������������ ������������������������������ ���������������������������������������� Im Rahmen der großen Hörtour der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) ließen 23 264 Passanten ihr Gehör testen – mit durchwachsenen Ergebnissen. Vier Hörmobile fuhren von März bis Oktober des letzten Jahres durch ganz Deutschland und machten bei 337 Einsätzen Halt in 293 Städten – wer wollte, konnte sein Hörvermögen testen lassen. Die Ergebnisse wurden anschließend anonym ausgewertet. SCHON IN DER JUGEND GIBT ES HÖRVERLUSTE Die ausgewerteten Hörtests liefern aktuelle und aussagekräftige Informationen über das Hörvermögen der Deutschen. Schon bei den Jugendlichen bis 20 Jahren weisen zwölf Prozent der Testteilnehmer leichte bis erhebliche Hörminderun- Jahren verursacht besonders eine starke Lärmbelastung in Schule, Freizeit und Beruf bleibende Schäden im Innenohr. Aber auch Vererbung oder Stress kann hierbei eine wichtige Rolle spielen. Zum anderen zeigt dieser Test eindrucksvoll, wie hoch der Anteil der Menschen mit einer Hörminderung in der Über-60-Jährigen-Gruppe ist. Nicht einmal ein Sechstel kann sich noch auf ein intaktes Gehör verlassen. Gerade in Hinblick auf die demografische Entwicklung – immer mehr Menschen werden immer älter – ist der Handlungsbedarf hier groß: Aufklärung über Vorsorgemaßnahmen und Möglichkeiten der Hörgeräteversorgung sind notwendig, um Hörvermögen, Kommunikationsfähigkeit und die Lebensqualität zu erhalten. VORSORGE UND AUFKLÄRUNG „Mit unseren Hörmobil-Aktionen konnten wir auch 2016 wieder außerordentlich viele Menschen in ganz Deutschland erreichen und für gutes Hören begeistern“, freut sich FGH Geschäftsstellenleiter Christian Hastedt über den Erfolg der Hörtour 2016. Er betont dabei die Notwendigkeit des kostenlosen Hörtest-Angebots der FGH: „Die Hörtour als Aufklärungsmaßnahme ist zu einer unentbehrlichen Institution der Gesundheitsvorsorge geworden, das zeigen uns die 23 264 Hörtestergebnisse ganz deutlich.“ Mehr dazu unter www.fgh-info.de. FGH gen auf, bei den 21- bis 40-Jährigen sind es bereits 26 Prozent. In der Gruppe der 41- bis 60-Jährigen haben mit 58 Prozent sogar mehr als die Hälfte der Teilnehmer eine Hörschwäche. In der Altersgruppe über 60 Jahre sind nur noch 15 Prozent gut hörend. Hier weisen 32 Prozent eine leichte, 35 Prozent eine mittlere und 18 Prozent eine erhebliche Hörminderung auf. Auffallend ist bei den über 60-Jährigen auch der enorme Hör-Unterschied zwischen Frauen und Männern. HÖRPROBLEME TRETEN NICHT NUR IM ALTER AUF Aus den Ergebnissen der Hörtests lassen sich zwei interessante Schlussfolgerungen ziehen: Zum einen sind Hörprobleme kein reines Altersphänomen. Schon in jungen Leben auf Sicht Erblindungsrisiko Makuladegeneration Allein in Deutschland sind über vier Millionen Menschen von einer altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) betroffen. Die Augenerkrankung gilt als Hauptursache für schwere Sehbeeinträchtigung und Erblindung in den Industrienationen. Wissenswertes rund um die Krankheit und Tipps zur Vorsorge gibt es hier. �� Formen: Am häufigsten ist die trockene Form der AMD – schätzungsweise 85 bis 90 Prozent der Patienten sind an dieser Variante erkrankt. Dabei sterben Sehzellen ab, was zu einer allmählichen Verschlechterung des Sehvermögens führt. Bei rund zehn bis 15 Prozent der Patienten entwickelt sich eine sogenannte feuchte AMD. Blutgefäße wachsen unkontrolliert in den Bereich des schärfsten Sehens auf der Netzhaut des Auges ein und zerstören unbehandelt diesen „Fleck“. �� Therapie: Während es für die trockene Form der AMD keine medizinisch geprüfte und belegte Therapien gibt, kann die feuchte AMD seit einigen Jahren durch die Injektion von Medikamenten in das betroffene Auge behandelt werden. �� Hilfe und Rat: Beratung und Informationen erhalten Betroffene und ihre Angehörigen beispielsweise beim Selbsthilfeverein PRO RETINA Deutschland e.V. Weitere Infos gibt es unter www.pro-retina.de sowie Mit AMD leben: Eine gute Beleuchtung ist wichtig. Foto: djd-p / PRO RETINA Deutschland e.V. / quadratmedia unter Telefon 02 41 / 87 00 18. �� Vorbeugen: Die genetische Veranlagung spielt eine Rolle, aber auch die Lebensführung. So können etwa das Tragen einer Sonnenbrille bei starkem Sonnenlicht, eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung, regelmäßiger Sport sowie Nikotinverzicht vorbeugen. �� Mit AMD leben: Mit optischen und elektronischen Hilfsmitteln wie Lupen, Lesegeräten oder Vergrößerungsprogrammen und Sprachausgaben für Computer können sich Betroffene den Alltag erleichtern. �� Vorsorge: Ab dem 50. Lebensjahr sollte man sich beim Augenarzt untersuchen lassen, bei verzerrtem Sehen sollte man sofort einen Augenarzt aufsuchen. djd-p


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