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ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG WEIHNACHTEN MIT EINER GUTEN TASSE TEE 21 Gefaltet und nicht geklebt 1949 läutete das Unternehmen Teekanne mit dem Doppelkammerbeutel eine neue Ära ein STICHWORT TEE Allen unseren Mitgliedern, Freunden und Gönnern, aber auch allen Besuchern unseres historischen Eisenerzbergwerks Eisenerzbergwerks „Frischglück“ wünschen wünschen wir ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie fürs neue Jahr ein herzliches sowie fürs neue Jahr ein herzliches Glückauf Wir wünschen allen unseren Kunden und Freunden frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! Telefon (0 72 37) 78 80 Telefax (0 72 37) 93 19 FLIESEN PLATTEN MOSAIK Pforzheimer Straße 32 D-75245 Neulingen Postfach 12 D-75243 Neulingen Jahre Wir wünschen all unseren Kunden und Geschäftsfreunden ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest und für das kommende Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg. Ringstraße 31 | 75173 Pforzheim Telefon: 0 72 31/2 20 73 | Fax: 0 72 31/2 56 73 Teekanne GmbH diesen Vorläufer des Teebeutels auf und produzierte diese Teebeutel vor allem für die Soldaten im Ersten Weltkrieg. Die „Teebombe“, wie die den Beutel schnell getauft hatten, war zwar praktisch, aber der Mull beeinflusste den Geschmack kolossal. Ende der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts experimentierte das Unternehmen dann mit einer in den USA entwickelten Lösung, dem Ein-Kammer-Teebeutel aus zusammengeklebten Spezialpergamenten. Zwar war das geschmacksneutrale Papier ein bedeutender Fortschritt, der Beigeschmack des Klebstoffes ließ den passionierten Teetrinker aber immer noch die Nase rümpfen. Der erste maschinell produzierte Teebeutel war im Jahre 1929 der Mullbeutel „Pompadour“. Dieser wurde auf einer Maschine der Teekanne-Tochterfirma Seelig & Hille in Dresden hergestellt. Im Jahr 1949 wurde in der Unternehmensgruppe Teekanne mit dem heute noch weltweit gebräuchlichen Doppelkammerbeutel ein völlig neuartiger Teebeutel in einer vorher nicht denkbaren Qualität entwickelt. Der Tee lagert dabei in zwei Kammern, so dass das heiße Wasser den Tee von vier Seiten optimal umspülen und sich das Aroma voll entfalten kann. Diese Erfindung, ein aus feinstem Filterpapier gefalteter und diesmal nicht geklebter Beutel, revolutionierte die Konsumgewohnheiten, es begann weltweit eine neue Ära des Teetrinkens. Tee muss ziehen, das weiß man allgemein. Passionierte Teetrinker wissen indes noch mehr, nämlich, dass man die Wirkung des Tees bis zu einem gewissen Grade beeinflussen kann. So geben die Teeblätter bereits zwei Minuten nach dem Aufguss fast das gesamte Koffein, früher auch Tein genannt, frei. Die Gerbstoffe lösen sich dagegen langsamer und werden erst in den folgenden drei Minuten freigesetzt. Das bedeutet, je kürzer der Tee zieht, desto anregender wirkt er, je länger er zieht, desto beruhigender wirkt er auf den Magen- und Darmtrakt. Daraus folgt, dass man den Tee nicht länger als fünf Minuten ziehen lassen sollte. Soll er anregend wirken, genügen bereits zwei bis drei Minuten, soll er beruhigend sein, lässt man ihn länger ziehen, in der Regel etwa vier Minuten. Für echten Teegenuss sind auch die Art des Tees und die Wasserqualität mit entscheidend. Man sollte Markentees verwenden und kalkarmes Wasser verwenden. Tee schmeckt besser, wenn er kräftig zubereitet wird, deshalb lieber einen Beutel oder Teelöffel mehr in die Kanne geben. Verwendet man Teebeutel, sollte man beachten, dass sich die Gerbstoffe etwas schneller lösen. Die Vorläufer des Teebeutels stammen übrigens vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein New Yorker Tee-Importeur sandte damals seinen Kunden Teemuster zu, verpackt in kleinen Mullsäckchen. Sie wurden bald zum durchschlagenden Erfolg. In Deutschland griff die Parallel dazu wurde auch eine Maschine entwickelt, die die vollautomatische Produktion dieses Teebeutels ermöglichte, die „Constanta“. Sie gilt als Pionier der modernen Teebeutelverpackungsindustrie. Ihr besonderes Plus: bei den ausgestoßenen Teebeuteln bleibt der Geschmack des Naturproduktes „Tee“ voll erhalten. Die Beschaffenheit des neuen Teebeutels sowie das bahnbrechende Herstellungsverfahren erwiesen sich als so überlegen, dass die Weltmärkte, insbesondere die USA, das Prinzip des Doppelkammerbeutels übernahmen. Mit der globalen Ausbreitung des Doppelkammerbeutels war ein starker Anstieg des Teeverbrauchs verbunden. Bernd Lepsy In diesen Tagen hat der Tee Hochsaison: Ob mit Hilfe eines Tee-Eis oder bequemer mit dem Teebeutel aufgebrüht, das Getränk ist entspannend und anregend zugleich und dabei praktisch kalorienfrei. Foto: denndenn / Fotolia.com Die Bezeichnung Tee darf nach deutschem Lebensmittelrecht nur für Schwarzen, beziehungsweise Grünen Tee verwendet werden. Alle übrigen Pflanzen oder Pflanzenteile, die mit heißem Wasser übergossen ein Getränk ergeben, fallen unter die Kategorie „teeähnliche Produkte“. Im Zusammenhang mit anderen Begriffen, also mit Bestimmungswörtern, ist die Bezeichnung „-tee“ aber zulässig, beispielsweise bei Kräuter- oder Früchtetees. Tee ist sehr empfindlich. Er muss kühl und trocken gelagert werden. Nach dem Öffnen empfiehlt es sich, den Tee in einer geschlossenen Blechdose oder einem Glasbehälter wieder gut zu verschließen, damit sich das feine Aroma nicht verflüchtigt.


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