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«Wir blicken auf 250 Jahre Vergangenheit zurück und freuen uns auf die Zukunft!» Hotel Restaurant Engel Talstraße 14 • 77887 Sasbachwalden Tel. 07841 3000 • Fax 07841 26394 info@engel-sasbachwalden.de www.engel-sasbachwalden.de .-. Das besondere Familienunternehmen Leistungsstark die Zukunft gestalten! Daimlerstr. 3, 77815 Bühl Tel: 0049 (0) 72 23/2 54 73 www.schemel-buehl.de info@schemel-buehl.de Schmuckstück in Sasbachwalden Gastliche Tradition im Hotel Engel besteht schon seit 1764 Schreinermeister Augustin Decker verheiratet hatte. Dieser Augustin Decker erwarb nach dem sehr frühen Tod seiner Ehefrau 1880 den Gasthof durch Erbteilung und legte die Grundlage für die weitere und bis heute bestehende Namenslinie Decker. Berthold und Karoline Decker (1881 – 1937) sowie Herbert Augustin und Karolina Decker (1937 – 1974) folgten und ab 1982 wurde das „Hotel und Restaurant Engel“ von seinem heutigen Inhaber Herbert Michael Decker weitergeführt. 2014 feierte das hoch angesehene und von seinen Gästen sehr geschätzte Familienunternehmen sein 250-jähriges Bestehen. Das Fortbestehen des „Hotel und Restaurant Engel“ hat Herbert Michael Decker durch die Umwandlung des Familienbetriebs in eine GmbH & Co. KG gesichert, seit 2005 führen Tochter Christine und ihr Mann Christian Mamber Hotel und Restaurant. Das Restaurant verfügt über 160 Plätze, 40 Plätze hat es im Weinkeller und weitere 50 bis 60 Plätze bietet der Außenbereich. Überall fühlt sich der Gast in dem historischen Haus willkommen und trifft auf eine zeitgemäße helle Ausstrahlung der Räume. „Wir investieren ständig, schaffen Neues und gestalten jedes Zimmer ein bisschen anders.“ gat Das Hotel und Restaurant Engel in Sasbachwalden hat eine traditionsreiche Geschichte. Schon die prächtige äußere Erscheinung bringt viele Besucher im Fachwerkdorf Sasbachwalden ins Schwärmen und lässt sie innehalten, um ein Foto vom „Hotel und Restaurant Engel“ in der Talstraße zu machen. Aber auch die Hotel- und Restaurantgäste schwärmen von den individuell eingerichteten, schmucken Zimmern. Die Tradition der Wirtsfamilie Decker im Gasthaus „Engel“ reicht lange zurück, ist über mehrere Jahrhunderte über den Unternehmergeist der Deckers bis heute erhalten und immer wieder innovativ weiterentwickelt worden. Ein Balken des schönen Fachwerkbaus liefert den Beleg für die lange Tradition, in ihm ist eingraviert: „Simon Ernst – Moica Decker 1764“. Moica steht für Monika. Sie hat sich am 29. April 1760 mit dem Witwer und Gastwirt Simon Ernst vermählt, der heutige „Engel“ hieß damals noch Gasthof „Linde“. Monika Decker war als verheiratete Ernst die erste Gastwirtin mit ursprünglichem Namen Decker. Bis um 1880 bewirtschafteten Nachkommen des Simon Ernst die „Linde“. Den Namen „Engel“ erhielt das Gasthaus nach 1873, nachdem sich Emma Ernst mit Christian und Christine Mamber sowie Herbert Michael Decker leiten das Hotel Restaurant Engel in Sasbachwalden. Foto: gat Erfahrung und Kompetenz Der Kundenkreis des Bühler Raumausstatters Schemel erstreckt sich weit über die Region hinaus wertige Produkte“ bringt es Gerhard Schemel, der übrigens im Jahr 2007 mit dem goldenen Meisterbrief ausgezeichnet wurde, auf den Punkt. gev sich die Kunden inspirieren lassen, wie sie ihr Zuhause verschönern können. „Wir arbeiten nur mit namhaften Herstellern zusammen und verwenden hochtermeister – um die Kunden kümmern. Jeder habe seinen eigenen Fachbereich im Betrieb, der sich auf Gardinen und Sonnenschutz, Bodenbeläge aller Art, Parkettböden sowie Polsterarbeiten spezialisiert hat, erläutert Juniorchef Bernd Schemel. Das sei sicherlich einer der Gründe, warum der Familienbetrieb überhaupt so gut funktioniere. Zahlreiche Auszeichnungen, gewonnene Wettbewerbe und nicht zuletzt das positive Kunden-Feedback zeugen außerdem dafür. „Die Mehrzahl unserer Neukunden gewinnen wir durch Weiterempfehlung“, fährt Schemel fort. Und, das weit über den üblichen Radius, zwischen Offenburg und Karlsruhe, hinaus. „Gerade erst hatten wir einen Kunden in Berlin“, fügt Stéphanie Gangloff hinzu. Auf rund 1 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der Daimlerstraße 3 im Bühler Industriegebiet Süd – hinein führt übrigens, getreu dem Credo des Seniorchefs, ein roter Teppich – können Beim Traditions- und Familienunternehmen Schemel Raumausstattung und Parkettlegerhandwerk werden Erfahrung und Kompetenz genauso groß geschrieben, wie Qualität und Kundenfreundlichkeit. „Der Kunde ist König“ lautet das Credo von Familienoberhaupt Gerhard Schemel, der im Jahr 1961 27-jährig den Betrieb seines Vaters und Firmengründer, Leopold Schemel, übernommen und mittlerweile an die nächste(n) Generation(en) weitergegeben hat, aber immer noch täglich als „gute Seele des Betriebs“ mitmischt, wie Enkelin Stéphanie Gangloff ihrem Opa bescheinigt. Erfahrung insofern also, als der Betrieb mittlerweile in vierter Generation von acht Familienmitgliedern, darunter fünf der insgesamt sechs Kinder von Gerhard Schemel, geführt wird und Kompetenz, weil sich insgesamt 17 fachlich qualifizierte Mitarbeiter, darunter fünf Meister – ein Parkettleger und vier Raumausstat- Mittlerweile wird der Betrieb in Bühl in vierter Generation geführt – was dem Kunden durch den enormen Erfahrungsschatz zugute kommt. Foto: Vögele ner anderen Methodik begleitet werden. An die Stelle der „Didaktik 1.0“ wird ein arbeitsintegrativer Prozess treten, um „just in time“ zu handeln. Dasselbe gilt für Entscheidungsprozesse des Managements. Zu guter Letzt kommt es gerade bei einem abstrakten Thema wie Industrie 4.0 darauf an, kundennah zu agieren, Orientierung zu bieten, Vertrauen zu stiften. Nicht nur TRUMPF muss zeigen, wohin die Reise geht. Das erwarten die Kunden von uns und anderen. Dafür ist es am Ende vielleicht notwendig, mit einer lieb gewonnenen Ingenieurstugend zu brechen und nicht mehr über die beste aller möglichen Welten zu sinnieren, sondern auf Basis des Vorhandenen nun den konkreten Nutzen in den Vordergrund zu stellen. Dr.-Ing. Mathias Kammüller In jedem Fall ist sie die Achillesferse für die Akzeptanz des Gesamtvorhabens. Umso entscheidender sind in dieser Phase jene Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit gesammelt haben, als wir ebenfalls mit technischen Disruptionen konfrontiert waren: Je automatisierter die Industrie wurde, desto höher wurde ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die Digitalisierung ist darüber hinaus eine Chance, über bestehende Arbeitsstrukturen nachzudenken, sie zu flexibilisieren und den Bedürfnissen einer sich wandelnden Gesellschaft anzupassen. Eine der einschneidenden Lehren der bisherigen Krisen ist ja gerade, dass wir nicht nur unsere Produkte, sondern auch Prozesse und Organisationen permanent einer Revision unterziehen müssen, um agil zu bleiben. Dies berührt etwa die Art und Weise, wie wir Aus- und Weiterbildung denken. Die Arbeit der Zukunft wird ganz sicher von eischäftsmodellinnovationen aus dem Silicon Valley schielen, sind unsere Karten objektiv sehr gut. Damit die Produktion der Zukunft eine Erfolgsgeschichte mit vielen Gewinnern wird, kommt es nicht nur darauf an, Kunden, Zulieferer und Werkseinheiten zunehmend zu vernetzen, um bis zu 30 Prozent effizienter zu produzieren. All das geschieht bereits. Es geht um den sprichwörtlichen Ruck, der durch die Gesellschaft gehen muss. Dass wir auf diesem Weg vorangekommen sind, zeigt nicht nur das wachsende Interesse der Kunden an Plattformlösungen, wie auch wir sie entwickeln: Mit großer Offenheit im Vergleich zu anderen Technologiethemen gehen Politik und Gewerkschaften an das Thema heran. Dass sich die Vernetzung der Produktion langfristig aber auch positiv auf den Beschäftigungssektor auswirken wird, scheint hingegen noch eine Verheißung ohne Beweis zu sein. Landauf, landab ist seit einiger Zeit von ihr die Rede, und sogar der scheidende amerikanische Präsident Barack Obama widmete ihr, anlässlich seines Besuchs der Hannover Messe, höchste Aufmerksamkeit: die digitale Vernetzung der Wirtschaft. Während lange davor gewarnt wurde, dass Deutschland sehenden Auges den Anschluss an seine Wettbewerber verliere, ist das Selbstbewusstsein mittlerweile spürbar gewachsen. Aufgrund seiner breiten industriellen Basis sieht mancher sogar einen leichten Vorsprung gegenüber Ländern wie Japan, China oder den USA. Vielleicht wäre das schon Grund genug zum Optimismus. Denn historisch betrachtet tun wir uns bisweilen schwerer als andere damit, uns auf eigene Stärken zu besinnen. Wenn wir jedoch den einzigartigen Mix aus großen und mittelständischen Firmen betrachten und nicht nur auf Ge- Die Vernetzung der Industrie schreitet weiter voran – sich davor zu verschließen, ist kaum möglich. Foto: Fotolia / everythingpossible Digitale Chancen ergreifen Beitrag von Mathias Kammüller, Vorsitzender Werkzeugmaschinen TRUMPF


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