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ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG AUSBILDUNG & BERUF 19 wirtschaftliche Kenntnisse, so dass die Absolventen die technischen und fachlichen Leistungen der Ingenieure, Informatiker, Berater etc. betriebswirtschaftlich begleiten und frühzeitig Projektverantwortung übernehmen können. Im Vergleich zu herkömmlichen Programmen ist der Studiengang gekennzeichnet durch eine Fortentwicklung praktisch aller Lehrveranstaltungen in inhaltlicher und methodischer Sicht. Als Antwort auf die Anforderungen der Partnerunternehmen ist der Studiengang BWL-Industrie – Supply Chain Management (SCM) im Jahr 2014 gestartet, und die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt: Das Konzept hat sich bewährt, denn zahlreiche neue Unternehmen haben sich für „SCM“ entschieden. VERBESSERUNG … Da viele Unternehmen der Industrie und der industrienahen Dienstleistung (Logistik, IT, Beratung) heute in internationale Wertschöpfungsketten eingebunden sind, ist die ständige Verbesserung oder Neugestaltung der Geschäftsprozesse eine Daueraufgabe, und das Geschäft ist häufig projektorientiert. Der Studiengang der dualen Hochschule vermittelt hierfür umfassende betriebssteht damit eine Basis für internationale Gaststudierende, die so an den regulären Vorlesungen teilnehmen können („internationalisation at home“). … UND NEUGESTALTUNG Weiterführende Informationen gibt es bei Professor Dr. Karsten Junge oder auch im Internet auf der Homepage www.dhbw-karlsruhe.de/scm. DHBW Schon äußerlich wird dies auch durch die sehr starke internationale Ausrichtung deutlich, die heute ein „must-have“ für die Managementausbildung darstellt: Derzeit werden über 30 Prozent der Lehrveranstaltungen in englischer Sprache angeboten, Tendenz weiter steigend. Somit werden die Studierenden in der täglichen Arbeit auf die internationale Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten vorbereitet. Zudem ent- Optimierer lernen ihr Handwerk Supply Chain Management weiter auf Wachstumskurs Derzeit werden über 30 Prozent der Lehrveranstaltungen in englischer Sprache angeboten. Foto: DHBW Wer lügt, fliegt! Mythen rund um die Abmahnung Um das Thema Arbeitsrecht, insbesondere wenn es um Abmahnungen geht, ranken sich viele Mythen – meist aus Unwissenheit. Nach der Rechtsprechung gilt eine Abmahnung nur dann, wenn der Arbeitnehmer sich vertragswidrig verhalten hat. Dabei sollte der Arbeitgeber jedoch einige Formalien befolgen: So muss er die Abmahnung schriftlich verfassen und das Fehlverhalten des betreffenden Mitarbeiters möglichst genau wiedergeben – zum Beispiel mit Datum und Uhrzeit des Vertragsverstoßes. Das Schreiben sollte außerdem darüber informieren, mit welchen Folgen der Arbeitnehmer zu rechnen hat – bis hin zur Kündigung –, wenn er sein eigenes Verhalten innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht ändern sollte. Keiner Abmahnung bedarf es, wenn der Arbeitnehmer seinen Vorgesetzten belügt, bestiehlt oder betrügt. Auch vermeintliche Kleinigkeiten wie gestohlene Büroklammern, unterschlagene Pfandbons oder eine frisierte Spesenabrechnung führen wegen des Vertrauensbruchs oft zur fristlosen Kündigung. Hält der Mitarbeiter eine Abmahnung für ungerechtfertigt, kann er eine schriftliche Gegendarstellung einreichen, die mit der Abmahnung der Personalakte beilegt wird. Ein klärendes Gespräch mit dem Vorgesetzten ist empfehlenswert. txn-p


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