Page 17

BNNSONDER_160706_Ausbildung_u_Beruf_220

ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG AUSBILDUNG & BERUF 17 Jetzt bewerben: www.fleischhelden. edekaner.de www. suedwestfleisch.de Wege in die Traumfabrik Filmgeschäft bedeutet harte Arbeit Foto: patpics / Fotolia.com IHRE AUSBILDUNG BEI EDEKASÜDWEST FLEISCH nen großen Teil macht aber die praktische Arbeit aus“, sagt Andexel. Neben der Dokumentation steht noch ein weiterer Film auf dem Plan, den er gemeinsam mit einem Regie-Studenten entwickelt. Außerdem macht Andexel bei der Organisation eines Filmfestivals mit und arbeitet freiberuflich in der Filmindustrie. „Dazu schaue ich jede Menge Filme, denn die kann man in der Bibliothek kostenlos ausleihen.“ ANGEBOT IST BEGRENZT Andexel ist einer der wenigen Glücklichen, die einen Regie-Studienplatz ergattert haben. Nur sieben staatliche Filmhochschulen gibt es hierzulande: in Berlin, Potsdam, Hamburg, Ludwigsburg, München und Köln. Hinzu kommen einige private Anbieter, bei denen aber hohe Studiengebühren fällig werden. So kostet das Studium an der „Babelsberg Film School“ rund 35000 Euro. Klassische Studiengänge sind Regie, Produktion und Über den roten Teppich flanieren und jede Menge Stars treffen – der Glamour der Kinowelt lädt zum Träumen ein. Tatsächlich bedeutet das Filmgeschäft harte Arbeit: Nur wenige Ausnahmetalente schaffen es bis nach Hollywood. Mit einem Filmstudium kann man seine Chancen aber deutlich erhöhen. Zwölf Minuten soll die Dokumentation über ein deutsches Wrestling-Team dauern – ein kurzer Film, aber viel Arbeit für den Studenten Paul Andexel. „Das Projekt haben wir von der Pike auf entwickelt“, erzählt der 25-jährige Berliner. „Mein Job ist der des Produktionsleiters.“ Paul studiert Film- und Fernsehproduktion an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam. „Man hat zwar auch Vorlesungen, zum Beispiel in Filmgeschichte, BWL oder Medientechnik. Eiverfahren Bewerben Sie sich jetzt für einen unserer Ausbildungsberufe EDEKA Südwest Fleisch ist eine 100-prozentige Tochter der EDEKA Südwest. In unserem Betrieb in Rheinstetten bei Karlsruhe stellen 850 Mitarbeiter mit handwerklichem Geschick und modernster Technik erstklassige Fleisch- und Wurstspezialitäten her. Wir sind stets auf der Suche nach engagiertem, motiviertem und flexiblem Nachwuchs. Sind Sie an einer Berufslaufbahn mit ausgezeichneten Perspektiven interessiert? Starten Sie Ihre Ausbildung als: •Berufskraftfahrer/-in •Fachkraft (w/m) für Lebensmitteltechnik •Fachlagerist/-in •Fachkraft (w/m) für Lagerlogistik •Fleischer/-in •Mechatroniker/-in •Industriekaufleute (w/m) Welche Ausbildungsplätze noch zu besetzen sind, erfahren Sie unter: www.suedwestfleisch.de/ karriere entgegen. Die erste Hürde ist die Bewerbungsmappe. Sie soll Arbeitsproben, Zeugnisse und ein Motivationsschreiben enthalten. Außerdem müssen die Bewerber spezielle Aufgaben bearbeiten: Wer Regie studieren möchte, entwickelt ein Filmkonzept, wer Drehbuchautor werden will, legt eine Filmanalyse vor. Eine Prüfungskommission wählt die besten Bewerbungen aus. Dann geht das Verfahren in die zweite Runde: Die Studienanwärter müssen sich einem Eignungstest stellen. „Bei mir begann es mit einer Klausur“, erzählt Paul Andexel. „Wir mussten Fragen zu Themen wie Filmförderung oder dem Rundfunkstaatsvertrag beantworten.“ Außerdem wurde ihm ein Drehbuch vorgelegt: „Dafür sollte ich die Produktion planen und erklären, wie ich das Team aufbaue oder welche Drehzeiten ich ansetze.“ Nach der Klausur ging es in die mündliche Prüfung. Hier wurde die Bewerbung rekapituliert und die Motivation hinterfragt. „Außerdem wollten sie mich aus der Reserve locken“, sagt der Filmstudent. „Plötzlich kam die Frage nach drei deutschen Komponisten des 19. Jahrhunderts – das hat mich total überrascht.“ Den Prüfern gehe es um die Reaktion des Studienanwärters: „Ich habe die Antwort total verhauen, konnte es aber mit Schlagfertigkeit wieder wettmachen“, erzählt Andexel. Es gehe nicht immer darum, alles zu wissen, sondern darum, interessant und ehrlich zu sein. „ES IST MACHBAR!“ Eine ganze Portion Ehrgeiz gehört allerdings auch dazu, um es bis vor die Prüfungskommission zu schaffen. Andexel arbeitete nach dem Abitur als Produktionsassistent, dann machte er eine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien. Erst danach hatte er Erfolg mit seiner Bewerbung. „Ohne Praxiserfahrung geht es nicht“, sagt auch Gabriele von Schlieffen. Sonst könne man die im Vorfeld gestellten Aufgaben nicht richtig bearbeiten. Außerdem helfe eine gute Portion Lebenserfahrung, denn Filmemacher müssten Geschichten erzählen können. Von Schlieffen empfiehlt Praktika und Auslandsaufenthalte: „Machen Sie sich interessant!“ Hanna Koch/Einstieg.com Drehbuch, aber auch Animation und Filmmusik gehören zum Studienangebot. Bei manchen Hochschulen kann man sich sofort auf ein bestimmtes Genre festlegen, andere ermöglichen ein fächerübergreifendes Studium. An der Filmakademie Baden-Württemberg kann man sich beispielsweise auf Werbefilm oder Serienformate spezialisieren. Dagegen setzt die Kunsthochschule für Medien (KHM) Köln mit dem Studiengang „Audiovisuelle Medien“ auf die ganze Bandbreite filmischen Schaffens. Der Andrang ist groß: „Jedes Jahr haben wir rund 500 Bewerber“, sagt Gabriele von Schlieffen, Pressesprecherin der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Die Studienplätze sind aber begrenzt: In München erhalten nur 45 Bewerber einen Studienplatz. An den anderen Filmhochschulen sieht es ähnlich aus: Viel zu viele Bewerber treffen auf viel zu wenig Studienplätze. Der Bewerberflut treten die Hochschulen mit einem mehrstufigen Aufnahme-


BNNSONDER_160706_Ausbildung_u_Beruf_220
To see the actual publication please follow the link above