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2 Oberderdingen…alles zum Leben! ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG Sanfte Landschaften, wilde Weinberge, atemberaubende Ausblicke vom „Derdinger Horn“: Das ist Oberderdingen mit den Ortsteilen Flehingen und Großvillars. Foto: Thomas Rebel VERANSTALTUNGSTIPPS �� 5. Juni Kinderfest in der Dr.-Friedrich- Schmidt-Straße �� 24. bis 27. Juni Großes Festwochenende auf dem Festgelände des neuen Feuerwehrhauses 24. Juni – SWR3 Elchparty 25. Juni – ab 15.30 Uhr Großes Generationentreffen, ab 20 Uhr „Die Blaumeisen“ 26. Juni – Großer Festumzug durch Oberderdingen „Ein Gang durch die Geschichte“ mit anschließendem Programm im Festzelt 27. Juni – Alterskameradentreffen der Freiwilligen Feuerwehr im Landkreis Karlsruhe, Großer Oberderdinger Seniorennachmittag, der Abend der Vereine ab 18 Uhr �� 9. bis 10. Juli Oberderdinger Weintage mit Naturparkmarkt auf dem Marktplatz und im historischen Amthof �� 22. Juli „Preisträger Konzert“ des Südwestdeutsches Kammerorchesters im historischen Amthof �� 25. September Konzert der Jugendmusikschule „Unterer Kraichgau e.V.“ in der Kath. Kirche St. Maria �� 4. November „Die Götter und Olympia“ – Kabarett von und mit Olympiasieger Dieter Baumann �� 11. November Nacht der „Offenen Gotteshäuser“ in Oberderdingen mit Flehingen und Großvillars INFOS + EINTRITTSKARTEN �� Gemeinde Oberderdingen www.oberderdingen.de Amthof 13 75038 Oberderdingen Telefon 0 70 45 / 4 31 01 gemeindeverwaltung@ oberderdingen.net �� Infothek in der Schafscheuer Heinfelser Platz 3 75038 Oberderdingen Telefon 0 70 45 /20 27 68 touristikinfo@ oberderdingen.net �� Großer Festumzug durch Oberderdingen am 26. Juni „Ein Gang durch die Geschichte“ Beginn: 15 Uhr über 50 Gruppen und Wagen Im Wandel der Zeit … Oberderdingen blickt auf 1 250 Jahre Ortsgeschichte zurück de. Der Derdinger Ortsadel erscheint in den Urkunden seit 1100. Auch das Kloster Weißenburg (Elsass) hatte im neunten, möglicherweise auch schon im achten Jahrhundert umfangreiche Besitzungen. WEINBAU SEIT GENERATIONEN Von 1181 an war das Kloster Herrenalb in „Tardingen“ begütert, gegen Ende des 14. Jahrhunderts scheinen die Zisterzienser aus dem Schwarzwald alleiniger Besitzer des Ortes und aller Güter gewesen zu sein. Bereits 1216 ist der von den Mönchen bewirtschaftete „Pfleghof“ nachgewiesen. Später, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstand das klösterliche Stabsamt mit dem „Oberflecken Tardingen“ und den dazugehörigen Orten Nußbaum, Oberacker, Bahnbrücken, Freudenstein und Hohenklingen zum halben, Gölshausen zum Teil und Sprantal. 1806 wurde das zuerst von einem Klosterpfleger und ab 1516 von einem württembergischen Amtmann geleitete Stabsamt aufgelöst. Heute ist der Amthof in seiner Gesamtheit mit Laurentiuskirche und Glockenturm, Hexenturm, dem Torwächterhaus, der historischen Kelter, Amtshaus und Zehntscheuer – dem heutigen Rathaus – ein Kulturdenkmal und gilt als besterhaltener klösterlicher Wirtschaftshof in Süddeutschland. Seit dem 13. Jahrhundert wird in „Tardingen“ Wein angebaut. Mit insgesamt acht Weinbaubetrieben und 120 Hektar Sanfte Landschaften, wilde Weinberge, atemberaubende Ausblicke vom „Derdinger Horn“: Das ist Oberderdingen mit den Ortsteilen Flehingen und Großvillars. In diesem Jahr hat die typisch baden württembergische Gemeinde mitten im schönen Kraichgau gelegen einen besonderen Grund zum Feiern – sie kann auf 1250 Jahre Oberderdinger Ortsgeschichte zurückblicken! Die erste urkundliche Erwähnung von „Tardingen“ stammt aus einem Schenkungsbuch des Klosters Lorsch, dem Codex Laureshamensis aus dem Jahre 766. Allerdings ist anzunehmen, dass die Gegend um das heutige Oberderdingen ob der guten Bodenbeschaffenheit und des Klimas schon sehr früh besiedelt wurderdingen das Ehrenbürgerrecht verliehen. Zum Zeichen seiner Verbundenheit hinterließ er der Gemeinde Oberderdingen sein Geburtshaus. Das kleine unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhaus aus dem Jahre 1746 beherbergt seit 2002 ein Museum und eine Galerie in einer besonderen Atmosphäre. Als Museum mit Galerie spannt das Aschingerhaus den Bogen vom Gestern zum Morgen. Die Vergangenheit wird in der alten, engen Bausubstanz des Fachwerkhauses und dem groben Holzwerk der Scheune spürbar. So genannte „Zeitfenster“ offenbaren die damalige Kargheit der Baukonstruktion. Gegenwart und Zukunft spiegeln sich in den heutigen baulichen Ergänzungen und kompromisslos modernen Ausstellungskonzept wider. Seit 1993 ist er am Ortseingang aus Richtung Bretten, sonnig gelegen zwischen der Schillerstraße und dem Freibad zu bewundern: der Oberderdinger Rosengarten. Bänke und schattenspendende Bäume laden ein zum Ruhen, Erholen und Entspannen. Holz dominiert in dem 10 ar großen Garten. In der Anlage können über 800 Rosen in über 60 verschiedenen Sorten bewundert werden. TÄNZERIN IM ROSENGARTEN Die Mädchen-Skulptur „Die Tänzerin“ von Professor Erwin A. Schinzel in der Mitte des Gartens unterstreicht die harmonische Atmosphäre. Die Idee für den Rosengarten stammte von Karl Hetzel, einem von nur vier Rosenzüchtern in ganz Deutschland, der Rosen in seiner Heimatgemeinde Oberderdingen unweit des Rosengartens züchtete. Für Oberderdingen hat er die Rose „Derdinger Sommer“, für die österreichsche Partnergemeinde die Rose „Heinfels“ kreiert. GO Rebfläche ist Oberderdingen eine traditionelle Weinbaugemeinde. Angebaut wird sowohl badischer als auch württembergischer Wein und auch die Badische und Württembergische Weinstraße finden hier seit 2014 ihren Schulterschluss. Einen guten Überblick über die Weine der örtlichen Winzer gibt die Vinothek in der historischen Schafscheuer. Hier sind auch die beliebten Rotweine Lemberger und Trollinger erhältlich, für welche die Weinbaugemeinde überregional bekannt ist. Vom Aussichtspunkt beim „Weinplateau auf dem Derdinger Horn“ genießt man einen atemberaubenden Ausblick über die Weinberge, weit über den Kraichgau bis in den Odenwald. Hier erhalten Besucher wissenswerte Informationen über die Weinbautradition der Gemeinde, zur Arbeit eines Winzers sowie eine anschauliche Rebsortenkunde. Auf einem Rundweg in den Oberderdinger Weinbergen und dem „Derdinger Wald“ kann unter anderem das Geologische Fenster, der Bernhardsweihersee oder der Naturerlebnispfad erkundet werden. Ein besonderer Höhepunkt mitten im historischen Oberderdingen Ortskern ist das Aschingerhaus, Museum und Kunstgalerie zugleich. Eine der herausragenden Persönlichkeiten der Gemeinde war August Aschinger. Bis zum 2. Weltkrieg galt Aschinger als das bedeutendste Gastronomieunternehmen Berlins. Im Jahre 1910 wurde August Aschinger als erster Bürger von seiner Heimatgemeinde Ober- Die Ortsmitte im Wandel der Zeit … von ihrem Charme hat sie nichts verloren. Fotos: GO; ank


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