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ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG Oberderdingen … alles zum Leben! 15 Wir gratulieren zum 1250 jährigen Jubiläum MÖBEL • INNENAUSBAU BESTATTUNGEN Wohnungsabschlüsse Haus- und Innentüren Wand- und Deckenverkleidungen Inneneinrichtungen individuelle Einzelmöbel Bestattungen Alemannenstr. 26 · 75038 Oberderdingen-Flehingen Telefon 07258/85 98 · Mobil 0171/1 71 85 62 MUSTERKÜCHEN ZUM HALBEN PREIS Wohnungsabschlüsse Haus- und Innentüren Wand- und Deckenverkleidungen Inneneinrichtungen individuelle Einzelmöbel Bestattungen Deutschland | Melanchthonstr. 114 | 75015 Bretten Tel.: 07252-9140 | www.stork-die-einrichtung.de Mallorca | C/. Islas Baleares 37 | 07180 Santa Ponsa Tel.: +34-971 694 154 | www.stork-mallorca.de Pegelstand: Hochwasser! In Jahren 1931 und 2002 wurde Oberderdingen überschwemmt ausrücken. Die Kanalisationssanierungsfirma hatte trotz Regenwetters weitergearbeitet und in der Steinbrunnenstraße den Kanalstrang verschlossen. Dadurch konnte das Wasser in der Steilstrecke überhaupt nicht ablaufen und es kam in den Kellern der Häuser heraus, die an der Friedenstraße lagen. Es entstand erheblicher Schaden. Somit war es sicherlich keine „höhere Gewalt“, dass die Firma ihre Reparaturbemühungen trotz Regens nicht einstellte. Zwar waren die Bäche in Flehingen selbst angeschwollen, aber sie traten bis 23 Uhr nicht über die Ufer. Auch der Betrieb an der Hirschstraße hatte zwar Wasser im Keller, doch vor Mitternacht ging es zurück. In Oberderdingen drückte das Wasser an der Gässlesbach, aber die Kraich blieb im Bett, alle Brücken hatten noch ausreichenden Freibord. Nach Mitternacht änderte sich die Situation und gegen zwei Uhr morgens erreichte das Wasser seinen Höchststand. Das Ergebnis war verheerend: Die Straße „Am Kohlbach“ war rund 75 Zentimeter überflutet und das Wasser hatte den Schlosskeller in Flehingen geflutet. Auch Keller waren voll mit Wasser. Bis in den Morgen kämpften Feuerwehrmänner gegen die Wassermassen. Auch das Technische Hilfswerk (THW) wurde angefordert. Nach diesen Ereignissen investierte die Gemeinde kräftig in den Hochwasserschutz – ein Beispiel dafür ist das Rückhaltebecken Humsterbach in Flehingen. Land unter – so hieß es einstmals in Flehingen und noch heute sieht man am Flehinger Schloss die „Hochwassermarke aus dem Jahr 1931“, als im Kraichgau Gewitterregen niedergingen und sich die Fluten des Humsterbaches, des Kohlbaches und der Kraich in Flehingen trafen, über die Ufer traten und das Dorf überschwemmten. Land unter hieß es auch 2002, denn in der Nacht vom 20. auf den 21. März stiegen in Flehingen die Fluten bis zu diesem Hochwasserstrich der „Hochwassermarke aus 1931“, an dem Türgewand der Heimatstube. Der Abend des 20. März begann für die Feuerwehr der Gemeinde mit einem Einsatz in der Mörikestraße. Hier lief aus einer Baustelle Lehmbrühe über die Gärten in Richtung der Häuser und drang in ein Gebäude ein. Gleichzeitig musste die Feuerwehr zu einem Einsatz in Flehingen Von den flutartigen Überschwemmungen Oberderdingens 1931 zeugt die Hochwassermarke am Flehinger Schloss bis heute. Text: pos / Fotos: Feuerwehr; GO Mit vereinten Kräften gelang es Wehr und THW 2002, die Wassermassen zu bekämpfen. Historie in neuem Gewand Ortschronik wird zum Geburtstag als Faksimile neu aufgelegt 1 250. Geburtstag Oberderdingens – machte die Gemeinde die Ortschronik nun allen als Faksimile, also als Reproduktion, zugänglich. Bürgermeister Thomas Nowitzki übergab die ersten Nachdrucke der Chronik an Waldemar Haux und Doris Felsinger, die Kinder des Malers Ernst Haux. Sie hatten das Projekt finanziell unterstützt und freuten sich, dass „die Gemeinde sofort von der Idee eines Nachdrucks begeistert war und das Projekt auch umgesetzt hat“. Rathauschef Thomas Nowitzki hielt den Nachdruck der Ortschronik von Anfang an für eine hervorragende Idee, auch im Hinblick auf das diesjährige Jubiläumsjahr: „Darin finden die Leser die Oberderdinger Ortsgeschichte in zeitlicher Reihenfolge, aber auch in vielen erheiternden und nachdenklichen Facetten dargestellt. Es ist ein ganz besonderes Geschenk für jeden, der sich für die Geschichte Oberderdingens interessiert.“ Die Ortschronik ist auf alterungsbeständigem, säurefreiem Papier mit einer Auflagenstärke von 150 Stück gedruckt und in Halbleinen gebunden. Die Kosten für den Nachdruck beliefen sich auf rund 13 000 Euro. pos Bürgermeister Thomas Nowitzki zeigt stolz das Faksimile der Ortschronik. Foto: Rebel Im Rathaustresor in Oberderdingen ist ein ganz besonderer Schatz fest verschlossen. Hier wird die Ortschronik verwahrt, die der langjährige Oberderdinger Chronist und Rektor a. D. Gustav Brandauer anlässlich des 1 200. Gemeindejubiläums im Jahr 1966 verfasst hat. Das 488 Seiten starke Werk wurde von Gustav Brandauer handgeschrieben und enthält zahlreiche Illustrationen und Zeichnungen des Oberderdinger Malers Ernst Haux. Fünfzig Jahre später – zum


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