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8 WIRTSCHAFT IN DER REGION ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG International sind die Betriebe im Bezirk der IHK Karlsruhe aufgestellt. Von Baden aus gehen Produkte in alle Welt. Foto: Baden-Airpark port. Ein Drittel aller Exporte aus Europa werden von kleinen und mittelständischen Unternehmen getätigt. Eine hohe Innovationsdynamik, eine erstklassige Qualität der Produkte und dies verknüpft mit einer langfristigen Internationalisierungsstrategie sind der Motor des Erfolgs, denn Qualität und Leistung der Region sind auf globalen Märkten gefragt. Gleichzeitig ist Karlsruhe einer der IT-Hotspots in Europa. Karlsruhe und seine Umgebung verfügen über einen hohen Anteil wissensintensiver Wirtschaftszweige, über vielfältige technologieorientierte Netzwerke, auch eine breite öffentliche Forschungsinfrastruktur und nicht zuletzt über eine herausragende Hochschullandschaft. Nach dem Innovationsindex 2014 des Statistischen Landesamtes liegt Baden-Württemberg mit deutlichem Abstand vor Bayern und der Île de France auf Platz 1 aller europäischen Regionen. Diesen Spitzenplatz verdankt das Land auch der exzellenten wirtschaftsnahen Forschung. Das Karlsruher Institut für Technologie, KIT, spielt Der hervorragende Ruf deutscher Industrieprodukte auf den Weltmärkten hat Deutschland zu einer Spitzenposition beim Export verholfen. Im Südwesten wird jeder zweite Euro im Auslandsgeschäft verdient. Dabei leben nicht nur große Unternehmen vom Exgleich zum Vorjahreszeitraum um fast 30 Prozent. Seit Beginn der sogenannten „Skills Initiative“ 2012, bei der die Deutsche Botschaft in Washington regionale Partnerschaften zwischen deutschen Unternehmen und Trägern der beruflichen Bildung fördert, ist die duale Ausbildung nach deutschem Vorbild in den USA auf dem Vormarsch. Aber, Handelsbeziehungen bestehen nicht nur aus dem Export von Gütern. Heutzutage werden Rohstoffe, Waren und Dienstleistungen entlang von grenzüberschreitenden Wertschöpfungsketten ausgetauscht. Exporten gehen Zulieferungen, Importe oder der Einkauf (digitaler) Dienstleistungen voraus. Eine erfolgreiche Kombination aus Internationalisierung und Digitalisierung sorgt dafür, dass die Unternehmen im Bezirk der IHK Karlsruhe auch in Zukunft mit der Entwicklung auf den Weltmärkten Schritt halten können. Die wirtschaftliche Dynamik, die daraus entsteht, sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und damit den Wohlstand dieser Region. pm als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ mit 50 Prozent mehr Forschungskapazität als andere Universitäten eine herausragende Rolle. Das heißt, die Innovationsbedingungen in der Region Karlsruhe sind insgesamt bereits sehr gut. Diese Erfolge sind eine hervorragende Basis, um die aktuellen technologischen Entwicklungen im Zuge der Digitalisierung als einer der bedeutendsten IT-Standorte Deutschlands vorantreiben zu können. WELTMÄRKTE IM BLICK Die Märkte umfassen immer mehr Länder und immer größere Wirtschaftsregionen. In der TechnologieRegion Karlsruhe ist dies deutlich zu spüren. Es sind vor allem die vielen mittelständischen Unternehmen, die sich mit ihren Hightech-Produkten auf den Weltmärkten behaupten. Die USA sind der wichtigste Exportpartner des „Autolands“ Baden-Württemberg. Von Januar bis August 2015 stiegen die Exporte aus Baden-Württemberg in die USA im Ver- Innovationen für die Weltmärkte EXPORT: Die Region ist auf Geschäfte mit dem Ausland angewiesen / Exportplus in die USA IHK-Präsident Wolfgang Grenke betont die Bedeutung des Exports. Foto: IHK Karlsruhe tausch zum Thema IT-Sicherheit etabliert. 2014 erklärte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Karlsruhe zu einem nationalen Kompetenzzentrum für Cybersicherheit. IT-SICHERHEIT ALS VORTEIL Der Datenschutz ist in Europa engeren Regelungen unterworfen als beispielsweise in den USA. Die Umsetzung digitaler Innovationen am Markt bei Beachtung von Datenschutz und IT-Sicherheit ist aber ebenfalls ein Standortvorteil. Er trägt dazu bei, ansässige ITUnternehmen am IKT-Standort Karlsruhe zu halten. Firmen wie 1&1, Telemaxx, PTV, CAS, Fiducia & GAD IT AG oder Gameforge haben ihren Sitz bei uns in der TechnologieRegion. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist ebenfalls eine wesentliche Die Digitale Wirtschaft ist eine große Chance und Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit der künftigen Unternehmergeneration. Digitale Systeme müssen aber nicht nur reibungslos und möglichst selbstheilend funktionieren, sie müssen auch vor Zugriffen von außen geschützt werden. Um digitale Daten und Anwendungen der Unternehmen zu schützen, baut die Technologie- Region ihre hohe Kompetenz in IT-Sicherheit fortlaufend weiter aus. Unter anderem arbeiten an diesem Thema das Kompetenzzentrum für angewandte IT-Sicherheitstechnologien (KASTEL) und die Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative KA-IT-Si. Ziel der KA-IT-Si ist es, insbesondere mittelständische Unternehmen für IT-Sicherheit zu sensibilisieren und bei deren Umsetzung zu unterstützen. Sie hat sich seit 2001 in der TRK als wichtige Plattform für die Wissensvermittlung und den Erfahrungsaus- Das Cyberforum und die Technologiefabrik der IHK Karlsruhe fördern zum Beispiel Gründer im High-Tech- und IT-Bereich und vernetzen sie miteinander. Damit müssen Unternehmen die Lösungen für ihre IT-Sicherheit nicht von außerhalb einkaufen, sie finden die passenden Partner dafür bei uns in der Region. pm Grundlage für den Erfolg des IT-Standorts Karlsruhe. Der gesamte Hochschulbereich in Karlsruhe muss hier gesehen werden, denn die Verzahnung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft spielt die entscheidende Rolle. Gleich mehrere große Netzwerke unterstützen die Karlsruher Gründer-Szene und ermöglichenden Austausch unter den Gründern. Patentrezepte gegen Datenlecks IT-SICHERHEIT: Kompetenz-Standort für sichere Daten Die weitverzweigten Computernetze bieten zahlreiche Einfallstore für Hacker. Karlsruher Initiativen wie KA-IT-Si wollen die Zahl verringern. Foto: Tomasz Zajda / Fotolia


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