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ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG WIRTSCHAFT IN DER REGION 3 sich, dass Informatik-Absolventen des KIT von Personalmanagern mit Kusshand genommen werden. Mit den richtigen Argumenten können diese Fachkräfte auch dazu bewogen werden, in der Region Karlsruhe zu bleiben, um hier künftig an den Innovationen der IKT-Branche zu arbeiten. Darüber hinaus hat sich im Großraum Karlsruhe eine lebendige Gründerszene entwickelt. Mit dem Image einer Garagenfirma, in der abends zwischen Limonadendosen und Pizzaresten mit Lötkolben und Elektronikbauteilen an der nächsten Branchen-Revolution gearbeitet wird, hat das nichts zu tun. Die Förderbedingungen in der Region sind exzellent und nach wie vor wird seitens der Kommunen und privaten Initiativen an der Verbesserung derselben gearbeitet. So werden beispielsweise auf dem Gelände des Alten Schlachthofs im Gründerzentrum „Perfekt Futur“ neue Existenzen gefördert, nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt liegt mit der Technologiefabrik eines der ältesten und erfolgreichsten Gründerzentren der Stadt. Zwar weiß man in Karlsruhe und der Region um die Stärken in der Informations und Kommunikationstechnologie (IKT), das 2014 veröffentlichte Ranking der Europäischen Kommission hinsichtlich der Stärke verschiedenster IT-Standorte, war dann aber doch eine Überraschung: Platz vier für die Fächerstadt, nach Paris, London und München. Es zeigt deutlich: für die Technologieregion Karlsruhe ist die IKT-Branche als wirtschaftlicher Faktor nicht mehr wegzudenken. Neben Innovation wird vor allem Wertschöpfung betrieben und Umsatz generiert. Schon die Beschäftigtenzahlen der Branche illustrieren deren Bedeutung. So arbeiteten 2015 im Bezirk der IHK Karlsruhe 24 770 Menschen im Sektor Information und Kommunikation, in etwa 4 100 Unternehmen. Zwar nicht einmal halb so viel wie beispielsweise im Bereich Handel und Reparatur bei Kraftfahrzeugen (56 653), doch mehr als im Baugewerbe (20 834). INFORMATIK-FAKULTÄT ALS GRUNDSTEIN Dabei ist die IKT-Branche noch ein vergleichsweiser junger Sektor. In der Region Karlsruhe lassen sich deren Anfangstage vor allem an einer Einrichtung festmachen: Als Grundstein, der die Entwicklung bis heute erst möglich gemacht hat, darf die Informatikfakultät der damaligen Karlsruher Universität gelten, dem heutigen KIT. Vor über 40 Jahren begann man dort mit der Pionierarbeit – die bis heute fortgeführt wird. Es spricht für in hohem Maße auf die regionale IKTBranche zurückzuführen.“ Innovationsfreudigkeit und Erfindergeist seien schon jeher prägend für Karlsruhe gewesen. Und das Statistische Landesamt erklärte Ende 2014, dass der verhältnismäßige kleine IKT-Sektor durch seine überdurchschnittliche Entwicklung einen erheblichen Anteil zum realen, gesamtwirtschaftlichen Wachstum zwischen 2008 und 2013 beigetragen habe. Im genannten Zeitraum trug das rasche Wachstum im IKT-Sektor insgesamt 24 Prozent zum Wachsen der Wirtschaft in Baden-Württemberg bei. Die Aussichten sind gut, die Anstrengungen für eine wachsende IKT-Branche sind ungebrochen. Erst im Februar wurde beispielsweise die Erweiterung des CyberLabs angegangen. Die Kosten für die Vergrößerung auf 1 000 Quadratmeter in Höhe von 1,4 Millionen Euro werden von den Mitgliedern des Cyber- Forums und aus Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gleichermaßen getragen. Die Weichen in Richtung Zukunft sind gestellt. kel DIE REGION IST MIT IM GESCHÄFT Das CyberForum, das auf der gegenüberliegenden Straßenseite in der Hoepfner-Burg residiert, hat für junge Köpfe das CyberLab eingerichtet, in dem die Firmengründer mit Unterstützung von Businessangels, den Kontakten des Cyberforum-Netzwerks und der Infrastruktur vor Ort den bestmöglichen Start in die Geschäftswelt haben. Die ganze Region profitiert von derlei Initiativen, wie die Eröffnung der CyberForum Zweigstelle Anfang April im Baden- Badener Gründerzentrum Elan dokumentiert. Im Zuge dessen wurde in Baden Baden auch zum ersten Mal der Regional Cup des Elevator Pitchs veranstaltet – dem landesweiten Gründerwettbewerb des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft. Dass die IKT-Branche in Karlsruhe weiter im Fokus bleibt, ist auch im Interesse der Industrie- und Handelskammer. Deren Präsident Wolfgang Grenke erklärte bereits: „Der wirtschaftliche Erfolg der TechnologieRegion Karlsruhe ist Stetige Arbeit an der Zukunft IT-REGION: Die Branche wächst munter weiter Innovationen aus der Region werden zu fertigen Produkten, die erfolgreich an den Markt kommen – dieses System mit Datenhandschuh erkennt Worte, die in die Luft geschrieben werden. An Entwicklungen, die die Zukunft vorweg greifen, wird in Karlsruhe geforscht. Sie formen die Zukunft und geben der Wirtschaft neue Impulse. Das Wachstum der IKT-Branche in der Region beeinflusst auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Fotos: KIT


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