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12 WIRTSCHAFT IN DER REGION ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG Raum für neue Unternehmungen START-UPS: Rastatter Gründerzentrum profitiert vom Mix Auch die Murgtalwerkstätten sind auf dem Gelände zuhause. Fotos: Friedrich anschluss. „Eine gute Infrastruktur ist gerade für junge Unternehmen ein wichtiges Kriterium“, weiß Patrick Greis. Eine gute Infrastruktur kann auch das Gründerzentrum selbst vorweisen. So gibt es eine einheitliche Telefon- und Schließanlage, in den Gebäuden verteilte Teeküchen, gemütliche Aufenthaltsbereiche innerhalb und außerhalb der Gebäude und ein repräsentatives Foyer mit Empfangssekretariat. Den Mietern stehen kostenlose Mitarbeiter und Kundenparkplätze, ein Hausmeisterservice sowie Seminar- und Besprechungsräume zur Verfügung. Darüber hinaus wird ihnen eine kompe- Auch in Rastatt machen sich geschäftstüchtige Menschen auf, ein eigenes Gewerbe zu gründen. Auch, wenn es der Wirtschaft in der Region gut geht, von alleine geht es noch lange nicht: Wer ein eigenes Unternehmen gründen möchte, steht vor zahlreichen schwierigen Entscheidungen. Die Stadt Rastatt unterstützt Existenzgründer in ihrer risikoreichen Gründungsphase im städtischen Gründerzentrum. Hier können Interessierte ein kostengünstiges Büro anmieten und mit wachsendem Unternehmenserfolg innerhalb des Gründerzentrums expandieren, bis sich das Start-up am Markt etabliert hat. „Danach bieten wir zahlreiche Möglichkeiten am Wirtschaftsstandort Rastatt weiter zu wachsen“, berichtet Patrick Greis von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Citymanagement der Stadt Rastatt. Das ehemalige Fabrikgelände, auf dem das Gründerzentrum heute steht, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rastatter Bahnhof in der Rauentaler Straße und wurde von der Stadt bereits 1999 gekauft. Im Jahr 2000 startet hier die ZIP GmbH nach einer Generalsanierung der Gebäude und betrieb dort rund zehn Jahre aktive Existenzgründerförderung. Dabei konnten insgesamt 57 Gründungen begleitet werden, berichtet Patrick Greis. 2014 wurde die „ZIP-Immobilie“ in das Eigentum der Stadt Rastatt übertragen und die Wirtschafts- und Existenzgründerförderung zusammengeführt. Ein Jahr später startete die konzeptionelle Weiterentwicklung für das Gründerzentrum Rastatt und die aktive Existenzgründerförderung in Rastatt. GUTE ANBINDUNG AN DAS VERKEHRSNETZ Das Rastatter Gründerzentrum besteht auf insgesamt 8 900 Quadratmetern aus drei zusammenliegenden Gebäuden mit einer Ansiedlungsfläche von rund 2 800 Quadratmetern. Es bietet ein breites Spektrum an Räumlichkeiten. So können einzelne Einheiten für Büro- über Entwicklungs- und Labortätigkeiten ebenso vergeben werden wie Produktionsräume. Die zahlreichen Existenzgründer schätzen vor allem die direkte Lage zum Rastatter Bahnhof, die kurzen Wege in die Innenstadt sowie den schnell zu erreichenden Autobahnbelegt. Die Angebote der Gründungsfirmen sind dabei vielfältig und kommen unter anderem aus den Bereichen Erwachsenenbildung, Labortechnik, Consulting und Sozialwesen. Um sich weiter zu vernetzen, ist das Rastatter Gründerzentrum Mitglied im Verein Baden- Württembergischen Technologie- und Gründerzentren und im Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie und Gründerzentren. Aktuell wird der Internetauftritt des Gründerzentrums um die aktuellen Mieter erweitert und ein Vermarktungskonzept im Rahmen der Entwicklung des Gewerbegebiets Ost erstellt. Patrick Greis freut sich, dass die Stadt Rastatt im Gründerzentrum ein innovatives Umfeld mit visionären Flächenentwicklungspotenzialen im umliegenden Gewerbegebiet Ost bieten kann. Mittels eines Landesförderprojektes wurde 2015 ein Entwicklungskonzept für das Gewerbegebiet Alt-Ost entwickelt. Es wurden die Potenziale analysiert. Als Ergebnis sieht das Konzept gerade im Umfeld des Gründerzentrums eine Entwicklung zu einem technologiefokussiertem Büro- und Dienstleistungssektor vor. WIRTSCHAFTSSTANDORT IM WACHSTUM „Zudem entwickelt sich Rastatt äußerst positiv und ist ein ausgeprägter Produktions- und Entwicklungsstandort. Mit einer ausgezeichneten Mischung aus regionalen und internationalen Unternehmen sowie neuen Rekordzahlen bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist Rastatt einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte der Region“, sagt Patrick Greis und fügt hinzu, dass gerade junge innovative Unternehmen an dieser positiven Entwicklung partizipieren und sich in direkter Nähe zu potenziellen Kunden aus Industrie und Entwicklung ansiedeln können. „Hierbei können die Synergieeffekte, durch die neue Zusammenführung der kommunalen Existenzgründerund Wirtschaftsförderung in Rastatt, genutzt werden. Das Jungunternehmen wird von der Gründungsphase im Gründerzentrum, über die Suche sowie den Aufbau der Hauptniederlassung in Rastatt und in der Zeit danach von der Wirtschaftsförderung begleitet“, sagt Patrick Greis. Mehr auf www.rastatt.de im Bereich „Wirtschaft“. Stephan Friedrich tente und qualifizierte Beratung ebenso geboten wie die Unterstützung bei Behörden und Unternehmenskontakte. Regelmäßige Veranstaltungen mit regionalen und überregionalen Wirtschaftsakteuren runden das Angebot des Rastatter Gründerzentrums ab. „Wir stehen den Unternehmen auch dann beratend zur Seite, wenn sie einen eigenen Standort nach der expansiven Unternehmensentwicklung im Gründerzentrum suchen“, berichtet Patrick Greis wie das Angebot der Stadt Rastatt abgerundet wird. Derzeit ist das Rastatter Gründerzentrum mit 20 Unternehmen fast komplett Den angesiedelten Unternehmen stehen auch Parkplätze zur Verfügung – nicht unwichtig, denn die nahe Autobahn ist ein Argument mehr für die Betriebe vor Ort. Unternehmensberater Benedikt Wensch fühlt sich wohl im Gründerzentrum. Auf dem Gelände sind zahlreiche Gebäude verteilt, die derzeit fast alle belegt sind.


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